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Mit der Becker-Faust

Investor sagt Heier und Politikern den Kampf an / Supermärkte am Ickerner Knoten

24.05.2007

So ein Vollsortimenter, davon ist Hubert Becker überzeugt, mache am Ickerner Knoten viel mehr Sinn. Am Markt reiche der Aldi als Magnet. Wie gestern schon exklusiv berichtet, will Becker Rewe oder Edeka auf der öffentlichen Grünfläche zwischen Recklinghauser Straße und Holzheide bauen. Angesichts der derzeitigen Mehrheitskonstellation im Stadtrat haben die Pläne von Becker und seinem Architekten Wilhelm Lingenhöfer allerdings nicht den Hauch einer Chance. «Da ist eine tolle Vision entwickelt worden, die aber nicht umsetzbar ist. Wir wollen die Entwicklung am Marktplatz haben und wollen am Ickerner Knoten kein neues Fass aufmachen», erklärte Rajko Kravanja von der SPD in Ickern auf Anfrage unserer Zeitung. Hubert Becker will sich so schnell nicht entmutigen lassen. Er kündigt an, gegen den Vorhaben bezogenen Bebauungsplan für das Heier-Gebäude am Markt zu klagen. Viel zu weit werde der geplante Bau in die Marktfläche hineingezogen und sei so unvereinbar mit der denkmal-geschützten Architektur von Alfred Fischer (St. Antonius-Kirche und Marktschule). Becker ist auch entschlossen seine Idee von den beiden Anker-Punkten mit Heiers Aldi am Markt und seinen Supermärkten am Knoten bis zur Kommunalwahl 2009 wach zu halten. «Dann sollen die Ickerner mal sehen, was die SPD eigentlich für sie tut. Seit 30 Jahren ist in dem Bereich am Knoten und der Ickerner Straße nichts passiert», sagt Becker und gibt sich kämpferisch: «Wir geben keine Ruhe!» Wenn am Mittwoch, 31. Mai, der Bauausschuss grünes Licht für das Heier-Vorhaben am Markt gibt, sieht Hubert Becker für sich trotzdem weiter eine Chance: «Wir haben schon mit den vorhandenen Lebensmittelhändlern Penny, K+K und Plus gesprochen. Die wollen sich alle erweitern und würden gern an unseren Standort gehen.» Das Problem ist, dass die öffentliche Grünfläche mit den vielen Bäumen, die Becker im Auge hat, im Einzelhandelskonzept nicht als Nahversorgungsstandort ausgewiesen ist. Selbst Manfred Postel von der FWI, der wahrlich kein Freund dieses Konzeptes ist, geht auf Distanz: «Den Bereich sollte man so belassen.» pwu

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