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Rund 200 neue Arbeitsplätze

ICKERN Die Vermarktung des Gewerbegebiets Ickern I/II ist abgeschlossen. Das teilte Bürgermeister Johannes Beisenherz gestern bei einem Besuch der Firma Recuperma, Am Rapensweg, mit.

von Von Christoph Witte

, 06.06.2008
Rund 200 neue Arbeitsplätze

Die Gewerbetreibenden auf Ickern I/II stellten Bürgermeister Johannes Beisenherz ihre Pläne vor.

Im ersten Quartal 2009 wird nämlich der Automobillogistiker CARAT aus Mannheim seine Autoteile-Logistik zentral in Ickern auf 6,1 Hektar Land ansiedeln. Der erste Spatenstich ist bereits erfolgt. Zudem werde, gab Wirtschaftsförderer Hans-Werner Diel (Foto) kund, sich ein weiteres Unternehmen auf 7000 Quadratmeter Fläche niederlassen. Um welche Firma es sich handelt, wollte die Stadt noch nicht mitteilen. „Das überlassen wir dem Unternehmen selbst“, so Diel.

Zahl der Arbeitsplätze steigt

Zusammen mit geplanten Erweiterungen von einigen der 15 bereits ansässigen Firmen, wird die Zahl der Arbeitsplätze im Gewerbegebiet von rund 400 auf gut 600 steigen. So will etwa der Industriemaschinenproduzent Recuperma 2009 noch eine Elektroabteilung aufbauen.

Firmen befürchten Chaos bei Zusammenschluss

Carat vermeldet unterdessen auf seiner Internetseite, dass in unserer Stadt die beiden Lagergesellschaften ad-Autoteile Logistik und ad-Cargo zusammengeführt werden sollen. Die derzeitigen Firmen begrüßen den Zuwachs, befürchten aber auch „chaotische Zustände. Der LKW-Verkehr wird uns erschlagen, das wird richtig Stress geben“, sagt Jakob Fröhlich vom Kunstoffverarbeiter Nicocyl. Er wünscht sich deswegen einen Anschluss an die B 474n zur Entlastung.

Volle Auftragsbücher sorgen für positives Fazit

Generell zogen die Gewerbetreibenden gestern ein positives Fazit von der Entwicklung von Ickern I/II. Die Auftragsbücher sind voll, 23 junge Menschen wurden bereits ausgebildet und neun sollen es noch werden: Recuperma sucht einen Zerspaner und Nicocyl eine Bürofachkraft. Zabelbau hat bereits vier Azubis gefunden; der Getränkelogistiker Trinks sucht indes noch zwei Interessenten für den Beruf des Berufskraftfahrers und Verhoek eine Bürofachkraft. Nur Jörg Lucas von Lucas und Durski-Spalttechnik musste passen. Unfreiwillig: „Ich würde sofort ausbilden, wenn ich mehr Platz hätte, aber alle Schreibtische sind besetzt.“

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