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Schere am Arbeitsmarkt geht auseinander

Gute Aussichten für Fachkräfte und Akademiker / Langzeitarbeitslose chancenlos

31.05.2007

Castrop-Rauxel Gut qualifizierte Bewerber sind die Gewinner des anhaltenden Aufschwungs. Während sich im Mai beim ersten Hinsehen an der Gesamtzahl der Arbeitslosen in Castrop-Rauxel nicht viel geändert hat, zeigt ein tieferer Blick in die Statistik immer deutlicher: Die Schere geht weiter auseinander. «Die Zahl der Arbeitslosen bei der Agentur für Arbeit ist bereits zum fünften Mal in Folge gesunken. Dagegen ist die Zahl der SGB II-Empfänger erneut gestiegen. Diese Gruppe gerät zunehmend ins Hintertreffen», verdeutlicht Arbeitsvermittler Stefan Bunse die gespaltene Situation auf dem Arbeitsmarkt. «Fachkräfte haben mittlerweile in fast allen Bereichen wieder gute Chancen. Besonders in der Baubranche erleben wir konjunkturbedingt eine deutlich höhere Nachfrage als in den Vorjahren. Auch Akademiker können von der günstigen Entwicklung profitieren», so Bunse. Einen weiteren Aufwärtstrend verspricht sich die Agentur durch den im Juli eröffnenden Gesundheitspark «Kerala Ayurveda GmbH», für den zur Zeit noch zwölf Stellen zu besetzen sind. Kein Thema ist in Castrop-Rauxel dagegen die Nachfrage nach Erntehelfern. Wie bereits im Vorjahr wurde durch die Landwirte bislang noch kein Stellenangebot aufgegeben. Laut Bunse deute sich auf dem Ausbildungsmarkt eine leichte Entspannung der Situation an. Am 21. Mai, dem Tag des Ausbildungsplatzes, konnten durch die Berufsberater und das Arbeitgeber-Team nochmals drei zusätzliche Ausbildungsstellen für 2007 und 17 Lehrstellen für 2008 geworben werden. Die Gesamtzahl der Arbeitslosen ist im Mai lediglich um drei auf 4603 gesunken. Die aktuelle Quote beträgt 12,2 Prozent. Bei der Agentur für Arbeit waren 1117 Personen registriert, 69 weniger als im Vormonat. Die Vestische Arbeit hatte im Mai einen Bestand von 3486, 63 mehr als im April. Noch deutlicher wird die unterschiedliche Entwicklung, wenn man sich die Zugänge aus Erwerbstätigkeit betrachtet. Hier lag die Agentur mit 82 deutlich unter dem Wert des Vorjahres (129). Bei der Vestischen Arbeit lag dagegen der Zugang mit 91 zu 73 höher als 2006.

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