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Waldenburger Straße könnte ausgebaut werden

ICKERN Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer dürften sich über neue Pläne der Verwaltung und Politik freuen, etwas für die Waldenburger Straße zu tun: Angestrebt wird ein Ausbau zwischen Recklinghauser und Danziger Straße.

von von Julia Grunschel

, 06.06.2008
Waldenburger Straße könnte ausgebaut werden

Die Erneuerung der Brücke ist Teil des Gesamtkonzepts zum Ausbau der Waldenburger Straße.

Fördermittel könnten bezogen werden, wenn dieser Teil der Straße als verkehrswichtige Zubringerstraße zwischen einem bedeutenden Wohnsiedlungsbereich und dem übergeordneten Netz, sprich der Recklinghauser Straße, eingestuft wird. „Will man das erreichen, kann die Straße natürlich keine Straße mit Tempo 30 sein“, erläuterte gestern Tiefbauamtsleiter Gerhard Troost, der am Donnerstag im B3 seine letzte Sitzung vor der Pensionierung Ende September bestritt.

Querungshilfen in der Straßenmitte

Diese Änderung müsse aber nicht zwangsläufig zu Geschwindigkeitserhöhungen mit entsprechenden Sicherheitseinbußen führen, machte Verkehrsplaner Siegfried Voigt bei der Vorstellung der Pläne im Ausschuss deutlich. „Querungshilfen in der Mitte der Straße und bauliche Maßnahmen können dafür sorgen, dass Tempo 50 nicht erreicht werden kann“, so der Planer. Vorgesehen seien Parkstreifen, Gehwege und der behindertengerechte Ausbau der Haltestellen.

Neubau einer Brücke geplant

In das Vorhaben soll der Neubau der Brücke integriert werden, die wegen ungenügender Tragfähigkeit nur eingeschränkt passierbar ist. 550 000 Euro würden allein diese Arbeiten kosten. Beim Regierungspräsidenten hat die Stadt beantragt, dass der Brückenbau als Vorsorgemaßnahme anerkannt wird. Denn das würde bewirken, dass die Brücke in die Förderung eingehen könnte, wenn die Gesamtmaßnahme zuschusswürdig ist. Bei 80-prozentiger Förderung müsste die Stadt 200 000 Euro tragen.

Chancen auf Förderung noch unsicher

Ob das Vorhaben gefördert wird, ist allerdings mit großer Unsicherheit verbunden. „Normalerweise passt es in kein Förderprogramm rein. Die Chancen stehen 50/50. Die Bezirksregierung hat es positiv eingestuft, aber die Entscheidung trifft letztlich das Ministerium“, so Troost. Gespräche sind für August geplant.   

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