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Verdächtiger küsst Mädchen auf beide Wangen und flüchtet

54-Jähriger belästigt 13-Jährige in Obercastrop

Ein 54-Jähriger hat am Dienstagabend versucht, eine 13-Jährige anzufassen. Sie wehrte sich. Die Polizei konnte den Mann einen Tag später festnehmen.

Obercastrop

, 26.04.2018
Verdächtiger küsst Mädchen auf beide Wangen und flüchtet

Schneller Erfolg für die Polizei am Mittwochabend: Dank Hinweisen von Angehörigen konnten die Beamten den Tatverdächtigen festnehmen. © DPA

Ein 54-jähriger Mann hat Dienstagabend versucht, ein 13-jähriges Mädchen zu küssen und anzufassen. Die Jugendliche war gegen 18.40 Uhr mit ihrem Hund auf der Wittener Straße unterwegs und wehrte sich gegen den Übergriff.

Der Mann habe ihr dann einen Kuss auf die rechte und die linke Wange gegeben und sei danach geflüchtet, heißt es im Polizeibericht. Am Mittwochabend erkannten die Mutter des Mädchens und weitere Angehörige den Mann aufgrund der Beschreibung der Schülerin auf der Wittener Straße wieder und informierten die Polizei per Telefon. Selbst körperlich eingegriffen – also den Mann festgehalten – haben die Verwandten nach Darstellung der Polizei nicht.

Mann eindeutig wiedererkannt

Auf Nachfrage unserer Redaktion sagt Polizeisprecher Michael Franz: „Die Kollegen waren schnell vor Ort und haben den Mann festgenommen.“ Das Ganze, nachdem auch das tags zuvor belästigte Mädchen hinzugekommen sei und ihn eindeutig wiedererkannt habe. Die 13-Jährige wie der 54-Jährige wohnten im Bereich der Wittener Straße, wo sich der Übergriff abgespielt hat, bestätigte die Polizei. Dass sich die Schülerin und der Mann kennen, schloss Michael Franz aus. „Dann hätte sie den Namen des Mannes genannt“, erklärt er.

Ermittlungen laufen

Eingeschaltet in die Ermittlungen ist das zuständige Fachkommissariat. Welche Motivation der Mann gehabt hätte, sei Thema der weiteren Ermittlungen. Franz widersprach dem Vorwurf der sexuellen Belästigung nicht. Die Vermutung müssten die weiteren Vernehmungen belegen, sagt der Polizeisprecher.

Das Ganze sei schon sehr, sehr ungewöhnlich, bestätigt Franz. Zumal die Wittener Straße belebt ist und sich der Übergriff nicht irgendwo am menschenleeren Stadtrand ereignet hat. Und die Uhrzeit sei ja auch absolut nicht extrem, sondern noch am frühen Abend. Derartige Vorfälle, sagt Franz, habe es bei uns noch nicht gegeben.

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