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Knöllchen sind jetzt orangefarben

Neue Knöllchen in Castrop-Rauxel

Viele Jahre haben kleine weiße Zettelchen unterm Scheibenwischer dem erwischten Autofahrer kundgetan, dass er sein Gefährt falsch geparkt hatte. Seit Jahresbeginn prangt jetzt eine andere, eine leuchtend orangefarbene Karte dem Falschparker schon von Weitem entgegen. Die weißen Kassenzettel sorgten für Komplikationen, sagt die Stadt. Ist denn jetzt alles besser?

Castrop-Rauxel

, 20.05.2018
Knöllchen sind jetzt orangefarben

So sieht das Knöllchen jetzt aus. Foto: Schroeter

Auf der Vorderseite der leuchtend orangefarbene Karte ist ein Symbol fürs Halteverbot und auf der Rückseite der Hinweis, gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen zu haben. Verbunden mit dem Hinweis, dass es nach rund 14 Tagen weitere Post – eine Mitteilung und einen Anhörungsbogen – im heimischen Briefkasten gibt. Lange Zeit war es so, dass der kleine weiße Kassenzettel beim Bezahlen innerhalb von acht Tagen die weitere Post aus dem Rathaus verhinderte. Mit diesem System, eigentlich erdacht, um Papier- und Verwaltungsaufwand zu vermeiden, war die Stadt aber nicht glücklich. „Viele Bürger haben tatsächlich sofort bezahlt“, sagt Stadtsprecherin Maresa Hilleringmann. Dies zum Teil schon, bevor die Politessen am nächsten Tag zum Auslesen der Geräte im Rathaus im Dienst waren.

Zuordnung erschwert

Die Zuordnung von eingegangenen Zahlungen über häufig 10 oder 15 Euro zu den Knöllchen sei umständlich gewesen. Und hätte zu lästigen Umbuchungen geführt. „Seit die Kollegen mit den neuen orangefarbenen Karten arbeiten, klappt Alles viel besser“, sagt Hilleringmann. Wie viel Geld die ertappten Autofahrer mit ihren Knöllchen jährlich ins Stadtsäckel fließen lassen, ließ sich Freitag nicht mehr ermitteln. Die Bußgelder, soviel ist sicher, werden aber nicht aufgesplittet, sondern in einen großen Topf geworfen. Da landen auch die Gelder drin, wenn es Verstöße gegen andere Bestimmungen und Regeln gibt. Etwa, wenn ein Hundehalter dabei erwischt wird, wenn er die Hinterlassenschaft seines Vierbeiners nicht selbst wegmacht.

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