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Wie nachhaltig ist "Ab in die Mitte"?

CASTROP-RAUXEL "Wege zur offenen Stadt" heißt das "Ab in die Mitte"-Programm vom 30. August bis 14. September. Um das auszurichten, nimmt die Stadt neben Landesfördermitteln Geld in die Hand. CDU und FDP zeigen sich skeptisch, pochen auf fehlende Nachhaltigkeit.

von Von Julia Grunschel

, 11.06.2008
Wie nachhaltig ist "Ab in die Mitte"?

<p>Das Ab in die Mitte-Logo 08</p>

Während 24 000 Euro Fördermittel zur Verfügung stehen, steuert die Stadt 12 000 Euro und der Cityring weitere 4 000 Euro bei. "Wenn ich das Programm nun richtig lese, dann sehe ich viele Event-Momente. Die Frage ist aber, was bleibt davon?", kritisierte Wolfgang Helsper (CDU) im Haupt- und Finanzausschuss. Es sei ja schön, dass die Stadteingänge lichttechnisch in Szene gesetzt würden, aber nachhaltig sei das Ganze nicht. Ins gleiche Horn blies Jürgen Adler (FDP): "Bis jetzt ist doch nie etwas geblieben. Eins waren die Events aber immer: teuer."Zehn Stadttore bekannter machen

Bürgermeister Beisenherz verwies auf den eingebetteten Workshop, von dem er sich Ergebnisse verspreche. Die Teilnehmer könnten ein Konzept entwickeln, wie die Zugänge zur Innenstadt dauerhaft besonders hervorgehoben werden könnten. So entstandene Ideen ließen sich vielleicht realisieren, wenn man für die Umsetzung wiederum Landesmittel beantragen würde.

Grundsätzliches Ziel von "Wege zur offenen Stadt" ist , die zehn Stadttore (zwei per ÖPNV, vier zur Fuß und vier für Auto) bekannter zu machen und somit Besuchern den Weg in die Altstadt zu weisen. Überdies sollen durch das Programm kommerzieller wie kultureller Wert der Innenstadt herausgestellt werden. Geplant ist auch eine Mobilitätsüberprüfung für alte und behinderte Menschen.

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