Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Computer führen zu Verhaltensaufälligkeiten bei Kleinkindern

Leipzig. Kinder lieben es, Spiele und Videos auf dem Smartphone und Computer zu spielen und zu sehen. Doch Eltern sollten den Kleinen das nicht bedenkenlos erlauben. Das zeigt eine Studie.

Computer führen zu Verhaltensaufälligkeiten bei Kleinkindern

Kinder sollten laut Experten nur wenig mit dem Smartphone spielen. Foto: Jens Kalaene

Der Konsum elektronischer Medien kann bei Vorschulkindern zu emotionalen und psychischen Verhaltensaufälligkeiten führen. Das ist das Ergebnis einer LIFE Child-Studie der Universität Leipzig, die am Mittwoch vorgestellt wurde.

Vorschulkinder, die täglich Smartphone oder Computer nutzen, litten demnach ein Jahr später häufiger unter Hyperaktivität und Unaufmerksamkeit als Kinder, die diese Medien nicht nutzten, erläuterte Studienleiterin Tanja Poulain. „Kinder ohne Medienkonsum haben vergleichsweise auch weniger emotionale Probleme.“

Für die Studie wurden 527 Kinder im Alter zwischen zwei und sechs Jahren aus Leipzig und Umgebung untersucht. Zugleich entdeckten die Forscher, dass Kinder, die mehr Probleme mit Gleichaltrigen haben, ein Jahr später häufiger elektronische Medien nutzen.

Die Leipziger Wissenschaftler raten, den Konsum elektronischer Medien äußerst gering zu halten und frühe Anzeichen von Verhaltensauffälligkeiten ernst zu nehmen. Die LIFE Child-Studie ermöglicht es, die individuellen Entwicklungsverläufe der Kinder langfristig zu begleiten, da die Studienteilnehmer etwa einmal im Jahr zur Untersuchung in die Studienambulanz kommen.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Bonn. Sind Menschen an Demenz erkrankt, schwindet oft ihr Geruchssinn. Weil sie damit auch die Fähigkeit zu schmecken verlieren, sollten die Mahlzeiten besonders appetitlich aussehen. Auch eine ruhige Atmosphäre beim Essen hilft.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

Wenn Kinder dauerhaft verschwinden

Hamburg. Das Verschwinden des eigenen Kindes ist der Alptraum aller Eltern. Tausende Jungen und Mädchen werden jährlich in Deutschland als vermisst registriert. Die Meisten tauchen wohlbehalten wieder auf. Doch für manche Eltern gibt es keine positive Nachricht.mehr...

Köln. Normalerweise sind Großeltern mit ihren Enkelkindern nur für ein paar Stunden zusammen. Anders ist es bei einem gemeinsamen Urlaub. Hier erfordert die gemeinsame Zeit etwas Planung. Allerdings sollten Großeltern die Tage auch nicht zu sehr füllen.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

Make-up-Kniffe für Best Ager

Schmitten. Wer sein Leben lang Make-up getragen hat, möchte das häufig auch im Alter tun. Reifere Haut hat jedoch spezielle Bedürfnisse. Und erste Falten wollen kaschiert werden. Experten verraten, mit welchen Tricks und Kniffen sich Frauen ab 60 optimal schminken.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

Wie Trotzanfälle nicht eskalieren

Fürth. Im Kleinkindalter beginnt bei Kindern die Trotzphase. So kann es jederzeit passieren, dass die Kleinen ohne ersichtlichen Anlass einen Wutanfall bekommen. Am besten reagieren Eltern, indem sie das Kind aus der Situation herausholen.mehr...

Frauen, Familie und Senioren

Entspannt reisen mit Kindern

Hamburg. Eins hat schlechte Laune, eins bockt, das dritte schläft nicht: Urlaub mit Kindern kann für Eltern zur Zerreißprobe werden. Muss er aber nicht. Neun Tipps für eine gelungene Familien-Auszeit.mehr...