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DFB-Boss Grindel: „Sind nicht unmittelbar Gegenstand“

Kiew. DFB-Präsident Reinhard Grindel hat mit Zurückhaltung auf die Anklage der Staatsanwaltschaft Frankfurt gegen die drei Ex-Funktionäre Wolfgang Niersbach, Theo Zwanziger und Horst R. Schmidt in der Affäre um die WM 2006 wegen Steuerhinterziehung reagiert.

DFB-Boss Grindel: „Sind nicht unmittelbar Gegenstand“

Sieht keine Auswirkungen der Sommermärchen-Affäre auf die EM-Bewerbung 2024: DFB-Präsident Reinhard Grindel. Foto: Sina Schuldt

„Wir sind nicht unmittelbar Gegenstand des Verfahrens, sondern werden aufmerksam beobachten, wie dort die Sachverhalte vom Gericht bewertet werden, aber es hat keine unmittelbare Wirkung auf das Steuerverfahren, das gegen DFB geführt wird“, sagte Grindel der Deutschen Presse-Agentur am Rande der Exekutivsitzung der Europäischen Fußball-Union in Kiew.

Die Ermittler werfen dem Trio vor, eine falsche Steuererklärung für das WM-Jahr 2006 abgegeben und eine Rückzahlung der ominösen 6,7 Millionen Euro im Zentrum der gesamten Affäre bewusst verschleiert zu haben. Die drei langjährigen Spitzenfunktionäre weisen das jedoch zurück.

Auswirkungen auf die Bewerbung für die EM 2024 sehe er nicht. „Der Präsident der UEFA hat dankenswerterweise gesagt, dass es keine Auswirkungen hat, weil alle Mitglieder im Exekutivkomitee wissen, dass die neue Führung des DFB für Transparenz, Good Gouvernance und Compliance steht“, ergänzte Grindel.

Der DFB-Chef ist zuversichtlich, am 27. September in Nyon den Zuschlag zu erhalten. „Ich gehe davon aus, dass viele meiner Kollegen sich die Frage stellen: Was ist gut für die UEFA? Und gut für die UEFA ist, wenn man einen verlässlichen, erfahrenen Partner und einen Ausrichter hat, der wirtschaftlichen Erfolg für die EURO verspricht.“ Einziger Konkurrent des DFB ist die Türkei.

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