Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

DFB übergibt Bewerbung für EURO 2024

Nyon. 1628 Seiten enthalten das sogenannte Bid Book und die Zusatzdokumente für die Bewerbung um die EM 2024. Der DFB hat die Unterlagen nun bei der UEFA abgegeben und hofft, 18 Jahre nach der stimmungsvollen Fußball-WM 2006 wieder ein großes Turnier ins Land zu holen.

156 Tage vor der Abstimmung über den EM-Gastgeber 2024 hat der Deutsche Fußball-Bund in Nyon seine Bewerbungsunterlagen an die UEFA übergeben. DFB-Präsident Reinhard Grindel führte die deutsche Delegation in Nyon an.

Auch Generalsekretär Friedrich Curtius, Bewerbungsbotschafter und DFB-Ehrenspielführer Philipp Lahm sowie die frühere Nationalspielerin und DFB-Integrationsbotschafterin Celia Šašić gehörten zur Abordnung. UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis nahm das Bewerbungsdokument (Bid Book) am Stammsitz der Europäischen Fußball-Union entgegen.

Die Entscheidung über den EM-Gastgeber 2024 fällt die UEFA-Exekutive auf ihrer Sitzung in Nyon am 27. September. Einziger Konkurrent des DFB ist die Türkei. Bekommt Deutschland den Zuschlag, würde das Land des viermaligen Weltmeisters zum zweiten Mal nach 1988 eine EM-Endrunde ausrichten.

„Wir legen ein hervorragendes Bewerbungskonzept für ein perfekt organisiertes Turnier vor. Das bietet eine große Chance für die UEFA, den europäischen Fußball weiterzuentwickeln“, sagte Grindel. „Die EURO 2024 im Herzen Europas ermöglicht allen Teilnehmern eine optimale Unterstützung durch ihre Fans. Gleichzeitig bauen wir Brücken zwischen den Menschen der unterschiedlichen Nationen“, erklärte der DFB-Chef.

„Wir sind ein weltoffener Gastgeber, wir haben moderne Stadien und eine gute Infrastruktur. Bei uns ist der Fußball zu Hause“, sagte Lahm. „Ich weiß, dass die EURO 2024 für uns alle in Europa ein schönes Fußballfest wird - wir sind 'United By Football'!“

Das Bid Book des DFB umfasst 868 Seiten. Hinzu kommen 760 Seiten Anhang mit zahlreichen Unterstützungsschreiben von Vertretern aus Sport, Politik und Wirtschaft. Darüber hinaus wurde der UEFA ein umfassendes Nachhaltigkeitskonzept für das Turnier überreicht.

„Ich weiß, dass der DFB diese Bewerbung sehr ernst nimmt, und freue mich nun darauf, den Evaluationsbericht zu sehen, der dem UEFA-Exekutivkomitee zur Entscheidung über den Ausrichter der UEFA EURO 2024 vorgelegt wird“, sagte Generalsekretär Theodoridis.

Der DFB bewirbt sich mit den Spielorten Berlin, Dortmund, Düsseldorf, Frankfurt, Gelsenkirchen, Hamburg, Köln, Leipzig, München und Stuttgart für die EURO 2024. Diese Städte sind im September 2017 laut DFB-Mitteilung „in einem transparenten und nachvollziehbaren Verfahren ausgewählt worden“.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Nyon. Der Deutsche Fußball-Bund hat bei der Auswahl der möglichen EM-Spielorte für 2024 besonderen Wert auf klare Regeln gelegt. In einem Evaluierungsbericht wurden die Stärken und Schwächen der insgesamt 14 Kandidaten festgehalten.mehr...

Nyon. Die EM-Gastgeber werden vom Exekutivkomitee der Europäischen Fußball-Union (UEFA) gewählt. Am 27. September entscheiden die Mitglieder des Gremiums um UEFA-Präsident Aleksander Ceferin, ob Deutschland oder die Türkei das Kontinentalturnier 2024 veranstaltet.mehr...

Istanbul. Die Krawalle beim Istanbuler Derby werfen ein schlechtes Licht auf den Fußball der Türkei. Auch sonst leidet er an Problemen. Bei der Bewerbung für die EM 2024 bringt das Land aber auch Pluspunkte ein.mehr...

Kairo. Ägypten muss bei der Fußball-WM in Russland auf Torwart Ahmed el-Shennawy verzichten. Der 26 Jahre alte Schlussmann hat sich bereits am 12. April beim 1:2 seines Vereins Zamalek Kairo gegen Al-Ittihad Alexandria eine schwere Verletzung im linken Knie zugezogen.mehr...

Berlin. DFB-Präsident Reinhard Grindel will sich nicht in die Frage eines Besuchs von Bundeskanzlerin Angela Merkel und deutschen Regierungsvertretern bei der Fußball-WM 2018 in Russland einmischen.mehr...