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Dänemark holt Guruppensieg - Aus für Slowenien

Varazdin. Handball-Olympiasieger Dänemark zieht dank eines souveränen 31:20 (12:12)-Erfolges gegen Mazedonien als Gruppensieger der Hauptrunde ins Halbfinale der EM in Kroatien ein.

Dänemark holt Guruppensieg - Aus für Slowenien

Der Slowene Blaz Blagotinsek (l) versucht Tschechiens Pavel Horak am Wurf zu hindern. Foto: Monika Skolimowska

Sollte die deutsche Mannschaft am Abend ihr entscheidendes Spiel gegen Spanien gewinnen, würde sie somit als Zweiter der Hauptrundengruppe in die nächste Runde einziehen. Obwohl ihre Qualifikation für das Halbfinale bereits vor dem Spiel feststand, setzten sich die Dänen locker gegen schwache Mazedonier durch. Bester Werfer des Mitfavoriten war Michael Damgaard vom Bundesligisten SC Magdeburg mit elf Treffern.

Die ebenfalls hoch gehandelten Norweger besitzen dagegen trotz ihres 28:25 (12:11)-Sieges gegen Schweden keine Chance mehr aufs Halbfinale. Stattdessen dürfen kurioserweise die Schweden wegen des besseren Torverhältnisses weiter hoffen. Sollte nämlich Kroatien am Abend gegen Frankreich verlieren, wäre der Rekord-Europameister unter den besten vier Teams. Bester Werfer der Schweden war Jerry Tollbring von den Rhein-Neckar Löwen, der sechs Tore erzielte.

Hingegen haben der WM-Dritte Slowenien und Tschechien durch ein 26:26 (11:12) im direkten Duell ihre Minimalchance auf den Einzug ins Halbfinale verspielt. Nur bei einem Sieg hätten beide Teams in der deutschen Hauptrundengruppe II jeweils auf ein Weiterkommen hoffen dürfen. Bester Werfer bei den Slowenen war Vid Kavticnik mit sechs Toren, für Tschechien traf Ondrej Zdrahala neunmal.

In einer umkämpften Partie konnten sich die Tschechen um ihren überragenden Torhüter Tomas Mrkva vom Bundesliga-Absteiger HBW Balingen-Weilstetten sowohl in der ersten als auch der zweiten Halbzeit einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Doch Slowenien kämpfte sich jeweils zurück, so dass es bis zur letzten Minute spannend blieb.

Kurz vor Schluss traf Stanislav Kasparek nur die Latte für die Tschechen, die zumindest noch die Chance auf das Spiel um Platz fünf haben. Für Slowenien ist das Turnier in Kroatien definitiv beendet.

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