Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Darüber wird im Fahrerlager von Bahrain auch gesprochen

Sakhir. Das großzügige Fahrerlager von Bahrain bietet der Formel 1 viel Platz für hitzige Diskussionen und buntes Geschwätz. Gesprächsstoff gibt es vor dem zweiten Saisonlauf am Sonntag genug.

Darüber wird im Fahrerlager von Bahrain auch gesprochen

Lewis Hamilton würde gern in die Fußstapfen von John Surtees treten und auch als Motorradpilot Erfolge einfahren. Foto: Luca Bruno/AP

REFORMEN: Die Pläne der Formel-1-Eigentümer für die Zukunft der Rennserie sind das bestimmende Thema abseits der Strecke. Am Freitag will die Geschäftsführung die Details für die Zeit ab 2021 verkünden. Ferrari und Mercedes haben schon Widerstand gegen einen drastischen Sparkurs, technische Vereinfachungen und die gleichmäßigere Verteilung der Einnahmen angekündigt. Die Formel-1-Chefs indes haben wohl die Mehrheit der Rennställe auf ihrer Seite und wollen zudem mit ihrem Programm den Weg für den Einstieg anderer Hersteller wie Porsche ebnen. Die Diskussion könnte zur Zerreißprobe werden.

WECHSELSPIEL: Weltmeister Lewis Hamilton würde sich gern auch als Motorrad-Pilot mit den Besten der Welt messen. „Ich wünschte, ich könnte auch in der MotoGP fahren“, verrät der 33 Jahre alte Brite und erinnert an vergangene Zeiten, als John Surtees Titel auf zwei und vier Rädern holte. Doch der viermalige Champion weiß um das Risiko. „Die MotoGP-Fahrer könnten den ganzen Tag im Formel-1-Auto rumfahren, da kann ja wenig passieren. Aber wenn ich MotoGP fahre, würde ich stürzen, das machen sie ja alle. Und ich bin nicht bruchsicher“, sagt Hamilton.

KONSEQUENZEN: Der größte Verlierer des Saisonstarts war das Haas-Team. Mit zwei Anfängerfehlern beim Boxenstopp in Melbourne vergab der US-Rennstall satte Punkte. Mit lockeren Rädern rollten die beiden Piloten Romain Grosjean und Kevin Magnussen kurz nach dem Reifenwechsel am Streckenrand aus. In Bahrain tauschen die Mechaniker deshalb ihre Positionen beim Boxenservice. „Aber nicht, weil sie einen Fehler gemacht haben, sondern um ihr Selbstvertrauen zurückzubekommen“, sagt Teamchef Günther Steiner.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Monte Carlo. Monaco ist das Kronjuwel im Formel-1-Kalender. Der Stadtkurs ist irrwitzig, das schillernde Drumherum lässt manch einen Besucher hyperventilieren. Für Red Bull ist es ein besonderer Grand Prix.mehr...

Monaco. Mit Sebastian Vettel ist es im Formel-1-Wagen auch schon durchgegangen. Die Balance zwischen Selbstkontrolle, Gelassenheit und nötiger Aggression ist nicht leicht. In einem dpa-Interview spricht Vettel unter anderem über Glückshormone und Überregulierung.mehr...

Monte Carlo. In Monaco ticken die Uhren anders. An einem gewöhnlichen Formel-1-Rennwochenende an einer gewöhnlichen Strecke werden am Freitag zwei Trainingseinheiten absolviert. Nicht so im Fürstentum.mehr...

Monte Carlo. Wann verlängert Lewis Hamilton seinen Vertrag bei Mercedes? Wie fühlt sich Monaco-Rückkehrer Fernando Alonso? Was machen die Grid Girls im Fürstentum? Gesprächsstoff aus Monte Carlo.mehr...

Monte Carlo. Sebastian Vettel und Lewis Hamilton hatten das fast schon erwartet. Red Bull zeigt sich zum Auftakt des Grand-Prix-Wochenendes in Monaco stark. Formel-1-Pilot Daniel Ricciardo holt die Tagesbestzeit.mehr...

Monte Carlo. Erstmals seit 1994 bestreitet wieder ein echter Monegasse das Formel-1-Rennen im Fürstentum. Charles Leclerc gilt längst als potenzieller nächster Teamkollege von Ferrari-Star Sebastian Vettel. Der Sauber-Pilot musste Schicksalsschläge aushalten.mehr...