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„Das schwarze Schaf“: Kabarettpreis geht an Salim Samatou

Duisburg. Der deutsch-indische Kabarettist Salim Samatou hat den niederrheinischen Kabarettpreis „Das schwarze Schaf“ erhalten. Er setzte sich bei der Verleihung am Samstagabend in Duisburg gegen das Duo Mike & Aydin sowie gegen die Mitbewerber Artem Zolotarov, Berhane Berhane und Gregor Pallast durch.

Alle Kandidaten mussten die Jury um Comedyfrau Mirja Boes mit Ausschnitten aus ihren Bühnenprogrammen überzeugen und dabei vor allem politisch-gesellschaftskritische Beiträge bieten. Samatou habe eine besondere Themenvielfalt gezeigt, hieß es in der Begründung der Entscheidung.

Gründer des Wettbewerbs um „Das schwarze Schaf“ ist der 2005 gestorbene niederrheinische Kabarettist Hanns-Dieter Hüsch. Er bezeichnete sich selbst gern als „das schwarze Schaf vom Niederrhein“. Nach Angaben der Veranstalter habe er mit seinem feinsinnigen und nachdenklichen Humor bis heute viele Nachwuchstalente beeinflusst.

Die Auszeichnung ist mit 6000 Euro dotiert. Bundesweit hatten sich rund 90 Künstler beworben. Der Preis wird alle zwei Jahre vergeben, in diesem Jahr zum zehnten Mal. 2016 hatte Sebastian Nitsch gewonnen.

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