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Das taugt der Skoda Citigo als Gebrauchter

Berlin. Der Citigo von Skoda macht seinem Namen alle Ehre. Er ist ein echter Cityflitzer. Er passt nicht nur in jede Parklücke, sondern schneidet auch bei der Kfz-Hauptuntersuchung recht gut ab. Allerdings sind Beleuchtung und Auspuffanlage kleine Schwachpunkte.

Das taugt der Skoda Citigo als Gebrauchter

Lässt sich nicht an die Wand spielen: Der kleine Skoda Citigo zeigt sich abgesehen von zwei typischen Schwachpunkten bei der Kfz-Hauptuntersuchung routinert. Foto: Skoda

Citigo - der Name ist Programm: Der Kleinstwagen von Skoda ist ein Wagen für die Stadt. Er ist außerdem baugleich mit den Konzerngeschwistern VW Up und Seat Mii. Als Neuwagen ist der Tscheche für unter 10 000 Euro zu haben.

Doch auch ihn trifft der Wertverlust. Das macht einen Gebrauchtkauf zur wirtschaftlich oft sinnvolleren Entscheidung, wenngleich die Spannen nicht so groß sind. Viel falsch machen kann man mit dem kleinen Viersitzer angesichts seines Abschneidens bei der Kfz-Hauptuntersuchung (HU) nicht. Auf zwei typische Schwachpunkte sollten Gebrauchtkäufer jedoch achten.

Laut dem „TÜV Report 2018“ betreffen die vor allem die Beleuchtung und die Auspuffanlage. Bereits bei der ersten HU im Alter von drei Jahren schwächeln die Frontscheinwerfer und Defekte des Abblendlichtes lassen den Citigo überdurchschnittlich oft durch die Prüfung rasseln. Beim zweiten Pflichtcheck nach fünf Jahren sorgt vor allem die überdurchschnittlich oft marode Auspuffanlage dafür, dass Besitzer nachbessern müssen, bevor es die Plakette gibt. Kaum etwas zu bemängeln gibt es in der Regel in Sachen Fahrwerk.

Auch beim ADAC hinterlässt der Citigo einen grundlegend guten Eindruck: Autos aller Jahrgänge verzeichnet der Club „mit guten Werten“ in seiner aktuellen Pannenstatistik. Allenfalls feuchte Zündkerzen häuften sich statistisch relevant bei Autos von 2014. Entladene Batterien stellte der ADAC häufig bei Exemplaren von 2012 bis 2014 fest.

Der ADAC dokumentiert außerdem bislang zwei kleinere Rückrufe: Im Mai 2013 mussten knapp 2000, Anfang 2013 gefertigte Fahrzeuge wegen Problemen mit dem Airbag-Steuergerät zum Software-Update zum Händler. Anfang 2018 wurde aufgrund einer schlecht verschweißten Abschleppöse im Bordwerkzeug nachgebessert.

Wie VW Up und Seat Mii in Bratislava gefertigt, kam der Citigo erstmals 2011 zunächst in Tschechien zu den Händlern, im Folgejahr auch in Deutschland. Etwas Besonderes war die Sicherheitsausstattung für einen solchen, nur 3,56 Meter messenden Kleinstwagen: Man konnte ihn mit einer City-Notbremse bestellen. Zudem waren vier Airbags und ESP immer an Bord.

Der Drei- beziehungsweise Fünftürer erhielt 2017 ein Facelift und ist seitdem vier Zentimeter länger. Beim Kofferraumvolumen von 251 Liter ist es geblieben. Sind Erdgastanks untergebracht, schrumpft es auf 213 Liter. Der Erdgasantrieb ist eine Besonderheit: Der Citigo ist mit seinen Geschwistern das kleinste Modell am Markt, das auch mit CNG fährt. Der Motor kommt auf 50 kW/68 PS.

Die übrigen Dreizylinder weisen wie der Gasmotor einen Liter Hubraum auf und bringen es auf 44 kW/60 PS und 55 kW/75 PS. Dieselversionen sind nicht im Angebot. Auch eine E-Version, vom VW Up zu haben, wurde bislang nicht aufgelegt.

Wer einen der Erdgas-Minis sucht, muss etwa beim Citigo Active G-Tec von 2015 mit rund 8400 Euro Anschaffungspreis sowie einer Laufleistung von 34 000 Kilometern kalkulieren. Der Neupreis lag nach Angaben des „DAT Marktspiegels“ der Deutschen Automobil Treuhand bei 13 200 Euro. Für einen Citigo 1.0 mit 55 kW/75 PS von 2012 müssen demnach je nach Ausstattung ab 4625 Euro veranschlagt werden, für die diese Version derzeit durchschnittlich gehandelt wird (67 000 Kilometer). 6900 Euro und 22 000 Kilometer auf dem Tacho notiert die Preissammlung für einen Citigo 1.0 mit 44 kW/60 PS von 2016.

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