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Dennis Hasecke verlängert bei der SG Castrop

Fußball-Bezirksliga

Mitte Dezember war das Bezirksliga-Derby zwischen den Fußballern des SV Wacker Obercastrop (2.) und der SG Castrop (9.) wegen des Wintereinbruchs ausgefallen. Im Interview erklärt SG-Trainer Dennis Hasecke, warum er damals gerne gespielt hätte, seine Schützlinge bei der Neuauflage aber nicht chancenlos sieht. Und er verkündet eine Neuigkeit.

CASTROP-RAUXEL

13.02.2018
Dennis Hasecke verlängert bei der SG Castrop

Dennis Hasecke hat nach einer Durststrecke zu Beginn der Saison mit seinem Team des Bezirksliga-Aufsteigers SG Castrop den Sprung aus dem Tabellenkeller auf den neunten Platz geschafft. © Foto:Jens Lukas

Herr Hasecke, als der Ausfall des Derbys beim SV Wacker am Spieltag bekannt wurde, haben Sie gesagt, dass Sie gerne unbedingt gespielt hätten. Waren Sie sich zu diesem Zeitpunkt so siegesgewiss?

Meine Mannschaft stand in der Phase der Saison auf jeden Fall gut im Saft und hat ja nach dem schlechten Saisonstart eine Erfolgsserie hingelegt. Zudem war ich der Meinung, dass man trotz Schnee hätte spielen können. Jetzt müssen wir sehen, wer besser aus der Winterpause kommt: Wir oder der SV Wacker?

Die Obercastroper haben sich in der Zwischenzeit mit Neuzugängen verstärkt, um den Aufstieg im Fernduell mit Vestia Disteln zu schaffen. Wie sehen Sie da die Chancen Ihrer Mannschaft im Derby?

Die Wackeraner hatten in Elvis Shala ja vorher schon einen Spieler, der eine Partie im Alleingang entscheiden kann. Nur er allein weiß, warum er lediglich in der Bezirksliga spielen will. Ich meine aber, dass wir durch Manuel Backes, Timo Ballmann, Timo Springwald und Raphael Rupieper auch an Qualität gewonnen haben. Ballmann, der in der Oberliga gespielt hat, ist mit seinem Torriecher und Schnelligkeit auch ein Ausnahmespieler. Er geht trotz seiner zierlichen Statur auch dorthin, wo es wehtut.

Sie haben den Obercastroper Shala angesprochen. Wird dieser von Ihrem Team in Manndeckung genommen?

Von Manndeckung halte ich generell nicht viel. Verschiedene Spieler werden ihn in den wichtigen Zonen übernehmen. Ganz ausschalten kann man ihn aber nie. Das hat man am Tor zum 1:1-Endstand im Hinspiel gesehen.

Wo soll die Reise für Ihre Mannschaft am Ende der ersten Bezirksliga-Saison enden?

Wir sind Neunte und müssen aufpassen, mit einer schlechten Phase nicht wieder in den Abstiegskampf zu rutschen. Daher wäre die aktuelle Position eine erstrebenswerte.

Haben die SG-Verantwortliche die Zusammenarbeit mit Ihnen und Marco Taschke für die neue Saison verlängert?

Durch den baldigen Rückzug des Vorsitzenden Björn Klieve ist die Lage nicht einfach. Wir haben aber beschlossen, ein Jahr dranzuhängen. Wir können schließlich SG-Urgestein Sigrid Wilken nicht im Stich lassen. Zudem haben Devin Helmig, Tino Westphal und Tobias Lübke ihre Zusage für die neue Saison gegeben. Daher stehen wir im Wort.

Können Sie sich vorstellen, auch 2020 noch SG-Trainer zu sein?

Da müssen wir erst einmal schauen, wie sich der Verein dann aufgestellt hat. Aktuell sind Marco und ich über das Trainer-Amt hinaus Sportliche Leiter und für die Sponsoren-Suche zuständig. Das ist nicht gerade wenig.

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