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Der Seestern verschwindet

14.06.2018
Der Seestern verschwindet

Die Seestern-Ruine ist abgesichert, um Eindringlinge fernzuhalten. © Foto: Jürgen Wolter

Von Elisabeth Schrief

Haltern. Am Ufer des Stausees liegt das Hotel Seestern. Das heißt, übrig geblieben ist davon heute nur noch eine Ruine. Spaziergänger oder auch alle, die jedes Jahr im Dezember direkt gegenüber an der Anlegestelle des Sees den Nikolaus empfangen, haben das verfallene Gebäude direkt im Blick. 2003 wurde das einstige Hotel geschlossen und nie wieder eröffnet. Dabei war es damals eine gute Adresse. Selbst internationale Fußballteams quartierten sich hier ein. Im Seestern konnten Gäste tagen, tanzen, kegeln und im Casino ihr Glück im Spiel versuchen. Jahrelang stritten die Stadt und die neuen Eigentümer über das, was anstelle des verfallenen Hauses an der Hullerner Straße entstehen sollte. Jetzt ist die Lösung gefunden. Eine Stiftung aus Essen will ein barrierefreies Hotel mit Gastronomie und Freizeitangeboten bauen, in dem 40 Prozent der Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen vorgesehen sind. Direkt nebenan wird zusätzlich ein viergeschossiges Ferien-Appartementhaus gebaut. Dann kehrt wieder Leben zurück an eine Stelle, die von Spaziergängern täglich gern besucht wird. Denn hier gibt es einen extra gestalteten, barrierefreien, etwa einen Kilometer langen Weg von der Innenstadt zum See.

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