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Deutsche Rodler dominieren in Winterberg

Winterberg. Auch in Winterberg gehen die meisten Podestplätze an deutsche Rodler. Vor allem die Damen und die Doppelsitzer fahren im Sauerland außer Konkurrenz. Ein Olympiasieger scheint immer stärker zu werden.

Deutsche Rodler dominieren in Winterberg

Natalie Geisenberger war die schnellste Rodlerin in Winterberg. Foto: Johann Groder

Die deutschen Rennrodler haben auch beim Heim-Weltcup in Winterberg fast alle Siege eingefahren. Nach einem Dreifacherfolg der Doppelsitzer setzte sich Olympiasiegerin Natalie Geisenberger im Sauerland vor ihrer Teamkollegin Tatjana Hüfner durch.

Und auch Felix Loch findet wenige Wochen vor den Winterspielen in Pyeongchang langsam wieder zurück zu alter Stärke. Für einen Erfolg bei den Einsitzern reichte es für den zweitplatzierten Bayer zwar noch nicht, dafür holte er sich zum Abschluss noch den Weltcup-Sieg im nichtolympischen Sprint.

„Ich bin überglücklich“, sagte Loch, der schon am Samstag mit einer starken Aufholjagd vom zehnten auf den zweiten Rang überzeugt hatte. Schneller war nur der Italiener Kevin Fischnaller. Die Doppelsitzer-Rennen wurden dagegen erneut vom deutschen Team dominiert. Nach ihrem Auftaktsieg in Innsbruck vergangene Woche waren Eggert/Benecken auch im Sauerland das Maß der Dinge.

Zweite wurden die bayerischen Olympiasieger Tobias Wendl/Tobias Arlt vor den Lokalmatadoren Robin Geueke/David Gamm. Auch im Sprint machte das deutsche Team das Podest unter sich aus, allerdings siegten diesmal Wendl/Arlt vor Eggert/Benecken.

Auch Deutschlands beste Rodlerinnen beherrschten das Feld. Für Geisenberger war es im Olympia-Winter bereits der zweite Weltcup-Sieg in Serie. „Ich bin heute sehr zufrieden“, sagte sie, auch wenn es beim abschließenden Sprint nur zum dritten Platz reichte. „Ich habe diese Vorfreude auf Korea so ein bisschen im Hinterkopf.“ Als drittbeste Deutsche fuhr Julia Taubitz auf den fünften Rang, Dajana Eitberger wurde im Sauerland nur Elfte.

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