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Deutsche Tennis-Damen hoffen auf ein Wunder

Stuttgart. Trotz des enttäuschenden Auftakts wollen die deutschen Tennis-Damen im Fed Cup doch noch den Finaleinzug schaffen. Dafür muss eine Aufholjagd her, die kaum möglich scheint. Einige Gründe lassen Angelique Kerber und Julia Görges aber doch noch hoffen.

Deutsche Tennis-Damen hoffen auf ein Wunder

Wollen gegen Tschechien noch das Wunder realiseren: Julia Görges und Fed-Cup-Kapitän Jens Gerlach. Foto: Thomas Niedermüller

Den deutschen Fed-Cup-Damen hilft für den Einzug ins Finale nur noch ein kleines Tennis-Wunder. Gegen die starken Tschechinnen müssen Angelique Kerber, Julia Görges & Co. einen 0:2-Rückstand drehen, wollen sie das Halbfinale in Stuttgart doch noch für sich entscheiden.

Die Weltranglisten-Elfte Görges wird am Sonntag (11.00 Uhr) zunächst die tschechische Nummer eins Karolina Pliskova bezwingen müssen. Anschließend müsste Kerber gegen die zweimalige Wimbledonsiegerin Petra Kvitova nachlegen, ehe dann im Doppel die Entscheidung fallen würde. Verlieren die Gastgeber nur eine der maximal noch drei Partien, steht Tschechien als Finalist fest.

Drei Gründe, warum die deutschen Damen von Teamchef Jens Gerlach trotz des ernüchternden Auftakts noch hoffen können: 

DER LIEBLINGS-SPIELORT

Stuttgart war für die deutschen Damen schon oft ein gutes Omen. In der Arena haben die Topspielerinnen Kerber und Görges bereits emotionale Siege gefeiert. Das WTA-Turnier, das am Montag beginnt, haben beide schon gewonnen. Görges feierte 2011 den Titel. Kerber siegte 2015 und 2016, obwohl Sand alles andere als ihr Lieblingsbelag ist, und fühlt sich hier wohl. Auf dem Weg zu ihrem Turniersieg 2016 rang sie im Halbfinale Kvitova in drei Sätzen nieder.

DIE AUFHOLJAGDEN

Die deutschen Tennis-Damen haben es zwar noch nicht geschafft, ein 0:2 bedeutet aber nicht zwangsläufig eine Niederlage. Siebenmal wurde der deutliche Rückstand schon aufgeholt, seit dieses Format 1995 eingeführt wurde. Das Format lasse alle Möglichkeiten, sagte Görges: „Ich glaube, dass im Fed Cup alles möglich ist. Man darf die Hoffnung nicht schwinden lassen.“

DIE AUSGEGLICHENHEIT 

Görges (Nummer 12), Kerber (11), Pliskova (6) und Kvitova (10) stehen in der Weltrangliste so dicht beieinander, dass oft wenige Punkte den Ausschlag geben. Die könnten sich am Sonntag zugunsten der Deutschen entwickeln. Schließlich wollen sie etwas gutmachen und auch die Tschechinnen haben Druck. „Ich bin sicher, dass morgen noch ein wichtiger Tag ansteht“, sagte Kerber am Samstag. Görges präsentiert sich eigentlich seit Monaten formstark und erreichte vor dem Fed Cup in Charleston das Endspiel. Pliskova kennt sie von gemeinsamen Doppel-Auftritten ziemlich genau.

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