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Deutscher Islamist in Syrien festgenommen

Beirut. Er soll die Terrorzelle vom 11. September unterstützt und sich zuletzt der IS-Terrororganisation angeschlossen haben. In Syrien ist der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar festgesetzt worden.

Deutscher Islamist in Syrien festgenommen

Als Zentrale der Hamburger Zelle galt eine Wohnung in der Marienstraße 54 in Hamburg-Harburg. Foto: Christian Charisius

Der deutsch-syrische Islamist Mohammed Haidar Sammar ist nach kurdischen Angaben im Norden Syriens festgesetzt worden. Sammar soll der Hamburger Zelle um Mohammed Atta, einem der Attentäter vom 11. September 2001, eng verbunden gewesen sein.

Sammar war als Kind nach Deutschland gekommen. Der vor Jahrzehnten eingebürgerte Kfz-Schlosser lebte im Stadtteil Alsterdorf. Er geriet ins Visier der Fahnder, weil er Atta und dessen Komplizen in Hamburg für das Terrornetzwerk El Kaida rekrutiert haben soll.

Dem US-Geheimdienst wird vorgeworfen, Sammar 2002, nach anderen Angaben bereits Ende 2001, im marokkanischen Casablanca entführt und nach Syrien verschleppt zu haben. Dort saß er in einer als Foltergefängnis geltenden Haftanstalt ein, wo er auch von Angehörigen deutscher Sicherheitsbehörden vernommen wurde. Wegen Zugehörigkeit zur Muslimbruderschaft, die in Syrien verboten ist, wurde er zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt, 2013 kam er nach Angaben syrischer Quellen einem Gefangenenaustausch frei.

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