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Die Rallye Paris-Dakar als Traum

Enduro-Fahrer Jens Althoff startet durch

16.05.2007

Naja, eher ja eigentlich: ohne Fleiß kein Preis. Aber nun, man kennt ja die Engländer und ihren eigenwilligen Humor. Doch zumindest für Jens Althoff trifft das mit den Schmerzen schon zu. ?Die Schmerzen kommen immer erst nach dem Rennen?, sagt er und schmunzelt. Nach dem Rennen, das sind mitunter 24-stündige Motorradveranstaltungen, die der 27-Jährige aus Selm fährt. Seit drei Jahren ist er mit seiner Enduro-Maschine im Rennzirkus unterwegs. Stürze bleiben da natürlich nicht aus. ?Die meisten gehen aber glimpflich aus?, sagt er. Ganz anders erging es ihm 1999. Da erwischte es ihn auf der Straße. Sieben Wochen Krankenhaus und ein halbes Jahr Krankenschein waren die Folge. Selbst das Laufen musste er wieder lernen. Auf den Bock ist er aber wieder sofort gestiegen. Motorräder sind halt seine Leidenschaft. Und die Leidenschaft lebt er ab Donnerstag wieder auf der Rennstrecke aus. Beim Grasbahnrennen in Lüdinghausen an Vatertag geht er das erste Mal mit seiner neuen Maschine an den Start. In Klasse 8, wo hauptsächlich Lokalmatadoren durch das Oval rasen, wird er das erste Mal auf Gras um die Kurven jagen. Sonst sind es eher Offroad-Rennen, in denen er Siegerpokale eingefahren hat. ?Da stehen einige im Schrank?, sagt Jens Althoff. Der richtige Saisonauftakt folgt am Wochenende. Freitag geht er in Leipzig an den Start. Dort muss das neue Motorrad seine Feuertaufe bestehen. Apropos Feuer. Damit hat Jens Althoff als Berufsfeuerwehrmann in Münster häufig zu tun. Die Dienste kann er aber für die Rennen während der Saison verschieben oder tauschen. ?Die Kollegen sind auch an Motorsport interessiert und tauschen da schon mal eher?, bedankt er sich für das Entgegenkommen. In zwei Rennserien geht er in diesem Jahr an den Start. Der Maxi-Cup besteht aus vier Rennen mit vier unterschiedlichen Disziplinen. Unter anderem Cross-Biathlon, also Motorradfahren und Schießen. ?Aber natürlich nicht gleichzeitig?, sagt er und lacht. Im Enduro-Rallye-Cup fährt er ebenfalls um Punkte und Pokale. Ganz klar, dass der Enthusiasmus für die Maschinen auf zwei Rädern nicht bei den Rennen halt macht. Im Sommer fährt er nämlich mit Freundin Jenny für zwölf Tage durch Norwegen. Vorab geht es aber noch ab dem 30. Juni eine Woche mit der Rallye Berlin-Breslau bis nach Polen. Und einen großen Traum hat er auch noch: im Winter mit einem Freund die Rallye Paris-Dakar bis nach Afrika begleiten. Bis dahin wird er sich aber wohl das eine oder andere Mal in den Staub legen. Aber Sie wissen ja, ?No pain, no gain!?. mw

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