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Die kleinen Geschichten am Rande: "Ich gehe nur als Meister"

CASTROP-RAUXEL So ein Aufstieg ist auch immer eine Sache großer Emotionen und kleiner Geschichten am Rande. Hier eine Auswahl.

von Von Mirko Kuhn

, 02.06.2008

"Ich gehe nur als Meister", hatte Jimmy Thimm dem Team vor dem Finale gegen Huckarde versichert. Der Mittelfeld-Motor hielt nach einer schönen Abschiedsvorstellung Wort. Nicht leicht gefallen ist Thimm der Entschluss, nach 15 Jahren die Spvg Schwerin zu verlassen. Seine Wahl fiel unter der Woche zugunsten von Verbandsligist Vorwärts Kornharpen, Neunter in der Abschlusstabelle der Gruppe 2: "Ich verlasse den Verein mit viel Wehmut. Es tut schon ein bisschen weh."

In den Siegesmomenten hatte der Kapitän zudem einen Gedanken für seine erst vor kurzem im Alter von 82 Jahren verstorbene Großmutter: "Die hat uns in jedem Heimspiel hier die Daumen gedrückt. Und heute sicher auch wieder..."

"Daran kann man sich gewöhnen", kommentierte Daniel Kuhn seinen zweiten Landesliga-Aufstieg in Folge. Der Abwehrstratege feierte bereits im Vorjahr mit dem VfB Habinghorst den Titel. Gegen Huckarde gab es für Kuhn auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten: Huckardes Trainer Thomas Behlke und Kuhn arbeiteten vor einigen Jahren beim damaligen Regionalligisten RW Oberhausen zusammen, als Behlke als Co. von Kiki Kneuper (heute beim Verbandsligisten VfL Schwerte) erste Trainererfahrungen sammelte. Ob jetzt Behlke erste Tipps für einen Trainerjob weitergab, ist nicht überliefert.

"Die dynamischere Mannschaft hat sich heute zu Recht die Krone aufgesetzt", resümierte Schwerins Sportlicher Leiter Armin Theis nach Spielschluss: "Wenn es eng wurde, konnte sich die Truppe jederzeit steigern."

"Wir sind wieder in der Realität angekommen", meinte Geschäftsführer Peter Wach am Montagmorgen nach der Meisterfeier, als gleich erste Telefonate bezüglich der Saisonplanung 2008/2009 anstanden.

"Man kommt noch gar nicht richtig dazu, das zu genießen", sagte auch Trainer Helmut Schulz, der sich nach der Meisterfeier am Montag einen Tag Urlaub gönnte, um seinen Akku nach Wochen der Anspannung wieder aufzuladen.

   

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