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Dominik Billeb sucht noch die Nummer vier

Fußball: Panini-Sammler

Normalerweise ist Dominik Billeb kein Sammler. Bei Panini-Bildern macht der Wethmarer allerdings eine Ausnahme. Das aktuelle Fußballheft hat er fast voll, für das Album von 1990 sucht Billeb noch genau einen Sticker.

Lünen

, 05.07.2018
Dominik Billeb sucht noch die Nummer vier

Dominik Billeb ist leidenschaftlicher Panini-Sammler. Auch das aktuelle WM-Heft hat er schon fast voll. © Foto: Patrick Schröer

Wie der Vater, so der Sohn: Scheinbar steckt in diesem Sprichwort doch ein kleines Stückchen Wahrheit. Rüdiger Billeb hat schon in den 1980er-Jahren damit begonnen, Panini-Bilder zu sammeln. Sein Sohn Dominik, mittlerweile selbst 31 Jahre alt und verheiratet, hat es seinem Vater gleichgetan und sammelt noch heute.

Vererbte Leidenschaft

„Ich habe die Sammelleidenschaft von meinem Vater vererbt bekommen. Mein erstes Heft war 1998 die WM in Frankreich“, sagt Dominik Billeb, dessen größte Liebe – neben der zu seiner Frau – der Fußball ist. Daher auch die Vorliebe für die kleinen, bunten Sticker mit den Spielerköpfen.
Seither kauft, tauscht und klebt Billeb alle zwei Jahre die Bilder in seine Alben ein – bis sie vollständig gefüllt sind natürlich. „Sonst hat man am Ende ja gar nichts in der Hand“, sagt Billeb. Was genau er künftig mit den vollen Alben machen möchte, weiß Billeb jetzt noch nicht. „Das Album von 1982 wird im Internet für 160 Euro gehandelt. Da hängt mir und meinem Vater aber persönlich zu viel dran. Das behalten wir also erst einmal“, sagt er.

Fokus auf WM und EM

Damals – als Kind – sammelte Billeb auch noch Bundesliga-Alben mit seinem Vater. Mittlerweile hat er dem abgeschworen, konzentriert sich nur noch auf die ganz großen internationalen Turniere der Nationalmannschaften. Vater Rüdiger sammelt mittlerweile gar nicht mehr. „Er hat keine Lust mehr, daher mache ich das jetzt alleine“, so Billeb.
Die Alben der Vergangenheit hat Rüdiger Billeb jedoch meist komplettiert. Mit einer Ausnahme: Das Album von 1990 – der Weltmeisterschaft in Italien, bei der sich Deutschland den Titel schnappte – wartet noch auf genau einen Sticker. „Da fehlt uns Bild Nummer vier, ein Maskottchen. Wenn wir das bekommen könnten, wäre das ein Highlight“, sagt Dominik Billeb.

Das aktuelle Album der Weltmeisterschaft in Russland füllt sich auch schon ganz gut. Knapp 60 Bilder fehlen Billeb noch – von 670 Stickern. Geholfen hat dem Wethmarer dabei die Tauschbörse des TuS Westfalia Wethmar, die Ende Juni im Vereinsheim des TWW stattfand. Bernd Völkering, Jugendleiter beim TWW, hat diese ins Leben gerufen. Eine weitere Börse sei aktuell nicht geplant, Völkering will aber nichts ausschließen.

Gutes Verhältnis zum TWW

Apropos Westfalia Wethmar: Zum TWW pflegt Billeb seit Jahren ein gutes Verhältnis, hat nach Stationen in Alstedde, beim Lüner SV und in Cappenberg bis 2007 für die Grün-Weißen gekickt. Dann zwang ihn ein Knieschaden zum Karriereende. „Fußball bleibt mein Leben. Ich bin großer BVB-Fan und gehe gerne zu Spielen von Westfalia Wethmar“, sagt er. Vielleicht findet der 31-Jährige dort – bei einer möglichen nächsten Tauschbörse – die heiß begehrte Nummer vier...

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