Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige

Doppelte Freude für Meister Ribéry - Köln fast hoffnungslos

Berlin. Vier Tore für die Meisterschaft: Durch das 4:1 gegen den FC Augsburg ist den Bayern der Bundesliga-Titel nicht mehr zu nehmen. Köln verpasste einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenverbleib. Während sich der FC ärgerte, kommt im Norden neue Hoffnung auf.

Doppelte Freude für Meister Ribéry - Köln fast hoffnungslos

Die Bayern-Spieler um Torschütze Corentin Tolisso (l) feiern in Augsburg die vorzeitige Meisterschaft. Foto: Sven Hoppe

Die Übermacht ist gigantisch, der 28. Meistertitel perfekt: Der FC Bayern München hat sich mit dem 4:1 (2:1)-Sieg in Augsburg zum sechsten Mal nacheinander zum Champion in der Bundesliga gekrönt.

Während die Laune der Münchner hervorragend war, gab es im Rheinland große Fußball-Tristesse. Der 1. FC Köln holte im von Trainer Stefan Ruthenbeck als Spiel „mit finalem Charakter“ bezeichneten Duell gegen den FSV Mainz 05 nur ein 1:1 (1:0). Im Kampf um den Klassenverbleib wird es für den FC immer düsterer. Beim Hamburger SV wächst die Hoffnung dagegen wieder. Die Schlaglichter der Samstagspartien des 29. Spieltags:

MIT ROTATION ZUR MEISTERPARTY: Weltmeister Mats Hummels, Torjäger Robert Lewandowski und Thiago spielten gar nicht, Thomas Müller und Franck Ribéry wurden erst spät eingewechselt - trotz großer Rotation siegten die Bayern letztlich souverän. „Das ist immer ein spezieller Moment“, sagte Ribéry zum Titelgewinn. „Wir arbeiten sehr viel, um die Meisterschaft mit den Fans zu feiern. Jupp gibt der Mannschaft ein super Gefühl.“ Ribéry hatte doppelten Grund, sich zu freuen: Der Franzose feierte nicht nur die Meisterschaft, sondern auch seinen 35. Geburtstag.

WAR'S DAS FÜR DEN FC? 15 Punkte sind noch zu vergeben - und der Rückstand der Kölner auf den Relegationsplatz beträgt sechs Zähler. Der Abstieg scheint kaum vermeidbar. „Rechnerisch geht es noch. Aber man muss realistisch bleiben. Jetzt wird es sehr, sehr schwer“, sagte Abwehrspieler Dominique Heintz.

WIEDER MEHR HOFFNUNG IN HAMBURG: Nach zuvor 15 Spielen ohne Sieg hatten die HSV-Fans nach dem 3:2 gegen den FC Schalke 04 mal wieder Grund zu jubeln. Hamburg verkürzte den Rückstand auf Mainz auf dem Relegationsplatz auf fünf Punkte. „So lange es rein rechnerisch möglich ist, werden wir fighten“, sagte Torschütze Lewis Holtby beim Pay-TV-Sender Sky zu den Aussichten im Abstiegskampf. „Das war ein guter Schritt, aber jetzt müssen wir weiter punkten.“

DER DOPPELTE HAZARD: Lange sah es nach einer Niederlage für Borussia Mönchengladbach aus. Doch dann drehte der eingewechselte Thorgan Hazard die Partie per Doppelschlag. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl sprach von einer „großartigen Reaktion“ des Offensivmanns nach dessen Hereinnahme. „Er hat sich diese beiden Tore absolut verdient. Thorgan hat sich damit für die letzten Wochen belohnt, in denen er auch schon viel gearbeitet hat, aber nicht so effizient war.“

SECHSTER VERSUCH, ERSTER SIEG: Drei Niederlagen, zwei Remis - und nun ein Sieg. Der 2:0 (1:0)-Auswärtserfolg des VfL Wolfsburg war im sechsten Spiel der erste volle Erfolg für Bruno Labbadia als VfL-Coach. „Wir nehmen den Sieg heute als sehr, sehr wichtigen Sieg mit“, sagte Labbadia. Seine Mannschaft baute den Vorsprung auf Mainz auf dem Relegationsplatz auf zwei Punkte aus. „Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht, aber mehr auch nicht“, sagte der Trainer. „Wir wissen, dass wir in den nächsten fünf Spielen noch einmal extrem gefordert sind.“

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Eppan. Der Bundestrainer legt sich fest: Kapitän Neuer wird in Russland garantiert im Tor stehen, wenn er in den nächsten Tagen seine Wettkampftauglichkeit nachweisen kann. Noch muss er allerdings einige Bedingungen erfüllen. Ersatzmann ter Stegen steht bereit.mehr...

Düsseldorf. Fortuna Düsseldorf steht wohl kurz vor der Verpflichtung von Zweitliga-Torschützenkönig Marvin Ducksch. Der mit 18 Treffern erfolgreichste Stürmer der abgelaufenen Saison in der 2. Fußball-Bundesliga bestätigte der „Bild“-Zeitung ein Angebot des Bundesliga-Aufsteigers.mehr...

München. Die früheren Bundesligisten 1860 München, Energie Cottbus und der KFC Uerdingen wollen ihre gute Ausgangsposition nutzen und die Rückkehr in die 3. Fußball-Liga perfekt machen.mehr...

Hamburg. Der Wechsel von Torhüter Christian Mathenia vom Bundesliga-Absteiger Hamburger SV zum Aufsteiger 1. FC Nürnberg ist perfekt. Beide Fußballclubs bestätigten den Transfer.mehr...