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200.000 Euro für arme Kinder

DORSTEN Die Stadt Dorsten will jährlich 200.000 Euro mehr für die Kinderbetreuung ausgeben. „Das Personal in den städtischen Einrichtungen reicht nicht aus“, teilte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Freitag mit.

von Von Thomas Liedtke

, 20.06.2008

Die Entscheidung ist eine Konsequenz aus dem Kinderarmuts-Bericht, der in der vorigen Woche veröffentlicht wurde. Die Ergebnisse haben den Bürgermeister geschockt: "In dieser Deutlichkeit hatte ich das nicht erwartet."

Am Freitag setzte sich Lütkenhorst mit seinem Beigeordneten Gerd Baumeister zusammen und schnürte das 200.000 Euro-Paket. Einzelheiten sollen in einer Vorlage für die Politik dargestellt werden.  "Wir gehen damit an die Grenzen dessen, was ein Nothaushaltskommune leisten kann", erklärte der Bürgermeister.

Hilfen für sozial benachteiligte Kinder nannte er als Schwerpunkt einer möglichen weiteren Amtszeit. Die Entscheidung für eine Kandidatur hatte Lütkenhorst in dieser Woche bekannt gegeben.

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