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Brücke auf dem Prüfstand

Erhebliche Mängel an der Östricher Kanalbrücke festgestellt / Vollsperrung ab Montag

31.05.2007

Bei einer Inspektion hat man Risse an der Verankerung der Längsspannglieder festgestellt, die durch eindringende Feuchtigkeit zu rosten begonnen haben. Die 1954 erbaute Brücke, die Östrich mit dem Brückenweg und damit mit den Campinglätzen zwischen Lippe und Kanal verbindet, sei so etwas wie ein Problemkind des zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamtes, sagt Bauingenieur Günter Franz: «Die Brücke ist für zwölf Tonnen ausgelegt, doch die modernen Trecker und auch einige LKW malträtieren sie oft über Gebühr.» Diese Überlastung habe zu den oben genannten Schäden geführt, so Franz. Er sei sich auch nicht so sicher, dass die etwa 24 cm dicke Betondecke bester Qualität sei, da in den 50-ern der Beton per Hand vor Ort und wohl auch mit Kanalwasser angemischt worden sei. Ab Montag wird an beiden Brückenenden die Betondecke aufgebrochen, um die genauen Schäden festzustellen. Sollten sie reparabel sein, könnte die Brücke in etwa drei Wochen wieder freigegeben werden. Im schlimmsten Fall wären die Schäden so erheblich, dass eine neue Brücke gebaut werden müsste. Diese würde dann aus dem Bundesetat finanziert. Allerdings könnte der Übergang bis dahin für Fußgänger und Radfahrer wieder freigegeben werden. Die Sperrung beeinträchtigt die Zufahrt zu den Campingplätzen und den Höfen, die nun über die Gahlener Brücke erfolgen muss. Entsprechende Umleitungsschilder werden aufgestellt. Im Vorfeld haben die Verantwortlichen auch den Brandschutz regeln müssen. Sollte auf dem Campingplatz ein Feuer ausbrechen, käme statt der Dorstener die Gahlener Feuerwehr zum Einsatz, die über den Brückenweg schneller vor Ort wäre als ihre Dorstener Kollegen. Bei großen Einsätzen könnten auch kleinere Fahrzeuge über die Hardter Brücke auf dem Wirtschaftsweg entlang des Kanals zum Einsatzort kommen. Günter Franz geht zwar nicht vom schlimmsten Fall aus, kann aber erst am Mittwoch genaue Details feststellen. weih

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