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Dorsten nahezu unbekanntes Land

DORSTEN Ausgerüstet mit GPS-Empfängern sind zigtausend Freiwillige auf der ganzen Welt unterwegs, um einen kostenlosen Stadt- und Wegeplan für das Internet zu erstellen. Auch Dorsten wächst dort – wenn auch noch sehr zaghaft.

von Von Michael Klein

, 11.06.2008

OpenStreetMap heißt das Projekt, das ein britischer Programmierer vor vier Jahren entwickelt hat. Es soll eine Art „Wikipedia der Navigation“ werden, in dem jedermann Wege eintragen und auch korrigieren kann, in dem alle Sehenswürdigkeiten, aber auch wichtige Kleinigkeiten wie Sitzbänke oder Toilettenhäuschen verzeichnet werden sollen. Detailtreue So entstehen Karten, die an Detailtreue und Aktualität die bisherigen Angebote deutlich übertreffen. Dorsten ist dort zwar noch hauptsächlich unbekanntes Land, doch einige Stadtteile sind bereits entstanden. Während der Dorstener Norden noch vornehmlich ein großer weißer Fleck ist, haben fleißige OpenStreetMap-Aktivisten Teile der Hardt vermessen und die Daten online gestellt. Auch die Feldmark ist abgebildet. Die Aufzeichnung der Streckendaten mit GPS-Empfängern ermöglicht es, auch Fuß- und Radwege zu erfassen, die auf anderen Internet-Karten kaum zu finden sind. So sind die Spazierwege im Barloer Busch bei OpenStreetMap ebenso zu finden wie die Pfade entlang der Kanalufer.

Daten aus kostenlosen Quellen

 

Die Daten werden nicht nur aus GPS-Empfängern gespeist, sondern kommen auch aus anderen kostenlosen Quellen. Die Aktivisten bearbeiten die Daten und beschriften sie, laden die Strecken auf die OpenStreetMap-Rechner, wo sie automatisch in die Karte integriert werden. Diese kann von jedem gratis heruntergeladen und beliebig verwendet werden. In Zukunft sollen die Benutzer auf den Karten unter verschiedenen Rubriken auswählen können, beispielsweise könnten sie sich dort alle Dorstener Restaurants oder Parkplätze anzeigen lassen. Bislang findet sich aber nur ein Zeichen auf der aktuellen Dorstener Karte: Dieses weist auf die Existenz eines Briefkastens an der Straße „In der Miere“ hin.   Wer seinen Teil zur kartographischen Erschaffung Dorstens beitragen möchte, sollte diese Internet-Seite besuchen: www.openstreetmap.org

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