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Giftige Raupen an über 33 Stellen

DORSTEN An über 33 Stellen im Stadtgebiet sind die giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners inzwischen aufgetaucht. Das bestätigte die Stadtverwaltung am Montag.

von Von Rüdiger Eggert

, 09.06.2008

Die Wetterlage scheint das Schlüpfen der Raupen zu begünstigen, vermutet Pressesprecherin Lisa Bauckhorn. „Im letzten Jahr hatten wir eine ähnliche Wettersituation. Bei den neu gemeldeten Stellen handelt es sich um Bereiche, an denen im Mai keine Präventionsmaßnahmen durchgeführt wurden.

Anfang Mai wurde eine Spezialfirma mit dem Besprühen von gefährdeten Bereichen beauftragt. Da die neuen Befallstellen außerhalb der bekannten Bereiche liegen, scheint die Vorsorge prinzipiell erfolgreich gewesen zu sein.

Am Montag mussten die ersten Nester, u.a. am Spielplatz an der Emmericher Straße in Rhade, mit Hilfe eines Spezialsaugers behandelt werden. Meldungen über weitere Nester nehmen Feuerwehr und Ordnungsamt entgegen.

Präventivmaßnahmen erfolgreich

Im letzten Jahr waren die Raupen auch am Hoonkesweg aufgetreten. Dieser Bereich wurde im Mai vorsorglich mit eingespritzt. „Sehr positiv, der Befall wurde erheblich gemindert“, wertet Werner Missal, Grünflächenamt, den Erfolg der Präventivmaßnahmen. Jetzt ist es nämlich zu spät, um die Plagegeistern mit Gift zu bekämpfen. Werner Missal vermutet, dass in zwei Wochen alles überstanden ist. Bis dahin gilt: Abstand halten!  

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