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Haftstraft von acht Monaten gefordert

Plädoyers der Staatsanwaltschaft

23.05.2007

Staatsanwalt Hans-Christian Gutjahr betrachtete in seinem Plädoyer noch einmal sehr differenziert den Anteil, den die jeweiligen Angeklagten an der Rauferei hatten, bei der ein 20-Jähriger lebensgefährlich verletzt wurde. Dementsprechend bewegten sich auch die Strafanträge zwischen zwei Wochen Dauerarrest und einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und acht Monaten ohne Bewährung. Das höchste Strafmaß möchte der Anklagevertreter gegen Michael F. verhängt sehen. Der 23-jährige habe ebenso wie zwei der Mitangeklagten auf das am Boden liegende Opfer eingetreten. Später auf dem Heimweg, so hatte der Angeklagte zugegeben, versetzte er noch einem jungen Mann einen Kopfstoß. Michael F. wird besonders angekreidet, dass er sich trotz laufender Bewährung an der Schlägerei beteiligt hat. Zu anderthalb Jahren hatte ihn das Amtsgericht verurteilt, nachdem er gemeinsam mit anderen einen Busfahrer verprügelt hatte. Für den zweiten Erwachsenen des Angeklagtenquartetts beantragte der Staatsanwalt eine anderthalbjährige Bewährungsstrafe. Konstantin H. (21) hatte zugegeben, einen Zeugen, der sich schützend über das verletzte Opfer geworfen hatte, getreten zu haben. Mit der Verletzung des 20-Jährigen will er aber nichts zu tun haben. Zeugen und Mitangeklagte sagten etwas anderes aus. Der 21-jährige sei aber ebenso wie Christoph B. aufgrund erheblicher Alkoholisierung nur vermindert schuldfähig gewesen, so der Anklagevertreter. Der geständige 17-Jährige sollte nach Ansicht des Staatsanwaltes zu acht Monaten Jugendstrafe mit Bewährung verurteilt werden. Zwei Wochen Dauerarrest lautet die Forderung im Fall von Joshua S. (18). Er hatte den Auslöser gesetzt, weil er mit einem Partygast etwas «klären» wollte. Martina Ricken

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