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Regen störte das Konzept

17 Künstler beteiligten sich an der siebten Brichter Aktion ?Kunst in der Natur?

14.05.2007

Buchstäblich in letzter Minute vor der Eröffnung der zweitägigen Ausstellung auf dem Gelände der Familie Hagedorn und der Baumschule Wüstemeyer musste Paul Hagedorn erst einen vom Sturm umgelegten Baum in Stücke zerlegen. Wer Eulen und Vögel aus Keramik herstellt wie die Schermbecker Künstlerin Waltraud Schröder, der brauchte bei den regelmäßig beginnenden Regenschauern um seine Kunstwerke nicht zu bangen. Auch die Wasserspiele des Dülmener Künstlers Detlef Kunen schienen sich geradezu über den Regen zu freuen. Problematischer erwies sich die Präsentation von Aquarellen und Ölgemälden. Diese Künstler nahmen diesmal gern das Angebot der Baumschule Wüstemeyer an, die empfindlichen Kunstwerke in den Pflanzenhallen zwischen Jungpflanzen aufzustellen. Dort konnte man Slavica van der Schors Aquarelle und Ölbilder in Ruhe betrachten. Neben Bildern, in denen zwischenmenschliche Beziehungen eine besondere Rolle spielen, hing eine Serie mit abstrakteren Bildinhalten. Die in Öl und Mischtechniken erstellten Bilder der Dorstener Künstlerin Rano Chhatwal befassen sich mit Kreisstrukturen. Dass man ?Gedankengänge? im wahrsten Wortsinn mit gemalten Wegen vorstellen kann, bewies die Künstlerin mit mehreren ihrer Bilder. In Regine Hagedorns Aquarellen gaben Landschaften die Vorliebe der Künstlerin zu erkennen. ?Art à la Kart? hieß das Motto des Standes der Künstlerin Sonja Kellermann. In Postkartengröße bot sie originelle malerische Umsetzungen von Wünschen und Träumen an. ?Im Baum steckt Leben?, zeigte sich Gartenarchitekt Manfred Schlüter aus Gladbeck überzeugt und meinte damit weit mehr als die biologische Existenz der Bäume. Seine aus einem Lindenholzstamm herausmodellierte ?Knotensäule? wurde zum besonderen Blickfang. Mit den Leitthemen Menschen und Natur passten sich Henryka Artmanns großformatige Ölbilder dem Thema der gesamten Ausstellung problemlos an. Farbenfrohe Aquarelle und Zeichnungen, inspiriert von einer Indien-Reise, steuerte die Dorstener Künstlerin Brigitte Stüwe bei. Im Gegenwartsrausch der Farbfotografie erinnerte Christian Schwitt mit seinen exzellenten kontrastreichen Schwarz-Weiß-Porträts von ?Mannsbildern? an Zeiten in Schwarz-Weiß, von denen noch heute viele Pressefotografen schwärmen. Die gebürtige Wulfenerin Barbara Stockhoff bot nebenan ihre mit dem Computer nachträglich kolorierten Zeichnungen zum Verkauf an. Kunsthandwerklich und handwerklich versierte Ausstellungsteilnehmer erweiterten die Bandbreite der Kunstausstellung. Junggärtner Winfried Funke erwies sich als Meister im Umgang mit der Motorsäge. Herzen unterschiedlicher Größe sägte er mit viel Geschick aus dem Holz von Eiben, Platanen und Kirschbäumen heraus. Geschmackvollen Design-schmuck mit Emaille präsentierte die Schermbecker Goldschmiedin Jana Niermann den Besuchern. H.Sch.

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