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Sanierung der Zechenbahnbrücke startet in Kürze

Hervester Brücke

Vier Jahre nach der umstrittenen Schließung geht es an der Zechenbahnbrücke in Hervest endlich los. Die Arbeiten sind kompliziert, denn sie dürfen das Naturschutzgebiet und die Lippe nicht beeinträchtigen.

Hervest

, 20.06.2018
Sanierung der Zechenbahnbrücke startet in Kürze

Gesperrt ist die alte Zechenbahnbrücke schon lange, jetzt startet endlich die Sanierung. © Stefan Diebäcker

Manchmal ist ein Dixi-Klo tatsächlich ein gutes Signal. Seit Montag steht es auf der Hervester Seite der alten Zechenbahnbrücke – untrügliches Zeichen, dass die Brückenbauer nicht fern sein können. Und tatsächlich: Die vorbereitenden Arbeiten haben begonnen – vier Jahre, nachdem die beliebte Verbindungsstrecke zwischen Hervest und der Feldmark wegen erheblicher Baumängel dichtgemacht wurde.

Auftrag des Stadtrates

Anfang Mai hatte der Stadtrat einen ersten Auftrag im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich beschlossen. „Nach etwa drei Wochen sollte die untere Arbeitsebene hergestellt sein, dann werden zuerst die alte Gleisanlage und der angehängte Gehsteig zurückgebaut“, bestätigte Stadtsprecherin Lisa Bauckhorn auf Anfrage „Anschließend wird die Brücke komplett eingehaust.“

Christo wäre möglicherweise beeindruckt, doch das „Kunstwerk“ über der Lippe hat natürlich einen tieferen Sinn. Nur unter einer Verhüllung können die Sanierungsarbeiten durchgeführt werden, ohne dass Farbabrieb und Materialpartikel in die naturgeschützten Auen und den Fluss gelangen können.

Maßnahmen ausgeschrieben

„Weiteren Maßnahmen und Bauteile wie Auflagersockel, Betonfertigteile, Geländer und Gussasphalt sind zum Teil schon ausgeschrieben, sodass die Arbeiten zügig vorangehen sollten“, sagte Lisa Bauckhorn am Dienstag. Auf einen Zeitplan, wann die Brücke wieder als Fuß- und Radweg genutzt werden kann, will sich die Stadtverwaltung nicht festlegen.

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Verbale Prügel für die jahrelange Verzögerung hatte es oft gegeben, zuletzt musste Baurat Holger Lohse im Februar bei der Hervest-Konferenz seinen Kopf hinhalten. Eine Versicherung habe nach der Begutachtung der Brücke der Stadt Auflagen gemacht, sagte er damals. Die Stadt hätte seinen Angaben zufolge ein Gewährleistungsproblem bekommen, wenn handwerklich begabte Bürger die Sache selbst in die Hand genommen hätten.

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