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Sieben Kandidaten für Suchtheim

DORSTEN Standorte in sechs oder sieben Ortsteilen kommen für den Bau eines Wohnheims für Suchtkranke in Frage, darunter auch einer in Lembeck. Das teilte Bürgermeister Lambert Lütkenhorst am Dienstag im Rat mit.

von Von Klaus-Dieter Krause

, 24.06.2008

Lütkenhorst dementierte gleichzeitig jedoch entschieden Vermutungen, es sei in Absprache mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) schon eine Vorentscheidung gefallen. Entsprechende Gerüchte, so Friedhelm Fragemann, seien Mitgliedern der SPD-Fraktion zu Ohren gekommen.

Genaue Prüfung

Dagegen versicherte der Bürgermeister, es hätten sich lediglich sechs bis sieben Standorte herauskristallisiert, die nun von der Verwaltung auf ihre Tauglichkeit überprüft werden: „Jeder einzelne wird auf die Waage gelegt, danach wird der Verwaltungsvorstand einen konsensfähigen Vorschlag machen.“ Keinesfalls werde es eine lockere Standort-Suche gemeinsam mit dem LWL quer durch die Stadt geben.

Würde bewahren

SPD-Fraktions-Chef Heinz Denniger erklärte: „Wir treten für die Würde dieser kranken Menschen ein und wollen nicht noch einmal eine solch negative Diskussion erleben wie damals in Lembeck – auch wenn der Ortsteil Lembeck nicht ausgeschlossen werden darf.“ Damit rannte er beim Bürgermeister offene Türen ein: „Eine zweite kontroverse Diskussion kann sich Dorsten um Himmels Willen nicht leisten, es geht schließlich um Hilfe für kranke Menschen.“

CDU-Fraktions-Vorsitzender Bernd Schwane betonte, seine Fraktion stehe zum Beschluss vom 12. Dezember 2007. Darin hatte eine Rats-Mehrheit versprochen, einen Alternativ-Standort zum ungeeigneten Grundstück in der Lembecker Ortsmitte zu suchen, wenn der LWL den Platzbedarf nachweise.

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