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"Susanna Simmerl gehört in die erste Reihe"

03.10.2007

Dorsten Susanna Simmerl "Wir haben die Dorstener SPD in den letzen zwei Jahren deutlich nach vorn gebracht. Das müssen wir jetzt nutzen und Personen noch stärker in den Vordergrund rücken." Knapp zwei Jahre vor der Kommunalwahl 2009 macht SPD-Chef Carsten Nickel ernst: Auf dem Stadtparteitag der Sozialdemokraten im November will er nicht wieder als Vorsitzender antreten - für seine Nachfolge vorschlagen will er die stellvertretende Bürgermeisterin (Foto).

"Wir müssen unsere Inhalte mit den Personen verknüpfen, die zeigen, dass Sozialdemokraten in dieser Stadt Führungsaufgaben erfolgreich wahrnehmen", erklärt Nickel. "Als stellvertretende Bürgermeisterin und Vorsitzende des Sozialausschusses ist Susanna Simmerl eine wichtige Führungspersönlichkeit in der Dorstener Politik. Sie soll deshalb auch eine noch stärkere Rolle für die SPD spielen", erklärt Nickel. Die Entscheidung über die Bürgermeisterkandidatur der SPD sei damit aber noch nicht gefallen: "Das wird die Partei noch entscheiden."

Über den Sommer sei dem Vorstand und ihm die Idee für den Führungswechsel gekommen, erinnert sich Nickel. "Wir haben uns gefragt: Was können wir tun, um die organisatorische und inhaltliche Arbeit der letzten zwei Jahre auch in Wahlerfolge umzuwandeln", erzählt er. Das könne nur gelingen, wenn jeder auf der Position spiele, auf der er der Partei am besten dienen könne. Dazu wolle er seinen Beitrag leisten und sehe seinen Schritt auch als Signal an Partei und Stadt, "dass wir es ernst meinen."

"Susanna Simmerl gehört in die erste Reihe. Und ich muss meinen Namen nicht jeden Tag in der Zeitung lesen - aber Berichte über Wahlerfolge der SPD."

In den letzten Wochen hat Carsten Nickel (Foto) mit allen Ortsvereinsvorsitzenden und der Fraktionsführung gesprochen. "Viele haben mich erst zum Bleiben überreden wollen, aber meine Überlegungen hat die Mehrheit doch nachvollziehen können. Und für den Vorschlag Susanna Simmerl habe ich viel Unterstützung bekommen." Mit Carsten Entinger hat noch ein weiterer Kandidat sein Interesse bekundet.

Das bisherige Vorstandsteam will seine Arbeit fortsetzen. "Das erfolgreiche Team der letzten zwei Jahre bleibt damit zusammen", freut sich Nickel. Auf dem Stadtparteitag am 13. November im Hervester "quartier" d wollen die Genossen abstimmen - und den ersten Schritt in Richtung Kommunalwahl 2009 gehen.

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