Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

THW-Übung mit Knalleffekten

WULFEN Bei einer gemeinsamen Übung von Technischem Hilfswerk, DRK und Bundespolizei auf dem Muna-Geländei n Wulfen rüsteten sich die Einsatzkräfte für den Ernstfall.

12.06.2008
THW-Übung mit Knalleffekten

Unter täuschend echten Bedingungen kämpften sich die THW-Helfer zu ihren vermeintlichen Opfern in der Muna durch.

Mit 81 Helfern setzte sich der THW Ortsverband von Gladbeck aus in Richtung Dorsten-Wulfen in Bewegung, um ein lehr- sowie auch ereignisreiches Wochenende zu verbringen. Begleitet wurden die Kräfte von einer sechsköpfigen Mannschaft des DRK Gladbeck als Übungsunterstützung und um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Vor Ort erwartete den Helfern ein vom THW Zugführer Jörg Prus gut vorbereitetes Übungsszenario, mit reichlich Nebel und Pyrotechnik um das Einsatzgeschehen so realistisch wie möglich darstellen zu können. Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen hatte die Aufgabe, Wasserförderung und Befüllung der Löschfahrzeuge sowie Hubschrauber sicher zu stellen. Die Verletztenbergung und Rettung wurde vom Technischen Zug übernommen, unterstützt von den DRK-Helfern.

Gelände zunächst erkundet

Nach der Erkundung des Geländes durch die vier Gruppenführer drangen die Helfer der einzelnen Gruppen in die Schadensstelle vor. In den Gebäuden, welche zum Abriss bereit stehen, konnten Mauern und Decken durchbrochen werden , um die verschütteten Munitionswerker zu bergen. Dies wurde jedoch durch den eingesetzten Nebel erschwert und die Knalleffekte sorgten für eine realistische Atmosphäre. Auch für die Helfer der Wasserschaden/Pumpengruppe gab es nach der Erkundung des Geländes durch den Gruppenführer Christian Hoppe einiges zu tun. Um die Befüllung der Löschfahrzeuge sicher stellen zu können, mussten mehrere Kilometer Schlauch mit einem Durchmesser von 150mm sowie ein Aluminiumrohr verlegt werden. Die Übungsnachbesprechung ergab, dass die Übung von allen Teilnehmern sehr positiv beurteilt wurde.

Lesen Sie jetzt