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Villa soll in Denkmalliste

GAHLEN Mit der Eintragung einer herrenhausähnlichen Villa zwischen Gahlen und Östrich in die Denkmalliste wird sich der Schermbecker Planungsausschuss am Mittwoch beschäftigen.

von Von Michael Klein

, 16.06.2008

Die Eigentümer wollen nicht, dass das Haus unter Denkmalschutz gestellt wird. Die Verwaltung sieht hingegen kein Ermessensspielraum, da das Rheinische Amt für Denkmalpflege bei einer Ortsbesichtigung die Denkmaleigenschaft des Objektes zweifelsfrei festgestellt habe.

Das Gebäude habe historische Bedeutung, weil es in seinem „nahezu ungestörten äußeren Erscheinungsbild und der erhalteten originalen Substanz in eindrucksvoller Weise die herrschaftlichen Lebens- und Wohnansprüche seines Erbauers“ dokumentiere. Insofern sei es für die wissenschaftliche Forschung und Lehre „äußerst wertvoll und unverzichtbar“.

Gespräche mit Grundstückseigentümern

Bereits Ende des vergangenen Jahres sollte das Gebäude in die Denkmalliste eingetragen werden. Doch die Politiker beschlossen damals, zunächst einmal Gespräche mit den Grundstückseigentümern zu führen.

Nach Angaben der Verwaltung wurde dem Eigentümer in der Folge mehrfach Gelegenheit gegeben, Gründe gegen die geplante Unterschutzstellung des Hauses vorzubringen. Der Hausbesitzer habe jedoch jegliches persönliches Gespräch verweigert. Lediglich eine schriftliche Mitteilung sei erfolgt: Er wolle keinen Denkmalschutz, da er sein Haus behindertengerecht umbauen müsse. Woraufhin die Verwaltung ihm erklärte, dass es grundsätzlich möglich sei, ein Baudenkmal behindertengerecht aus zustatten.

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