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Waldjugendspiele an acht Stationen

SCHERMBECK Hinaus in den Wald gingen am Montag 160 Grundschüler aus Schermbeck. Der Regionalverband Ruhr hatte zu den Waldjugendspielen in die Üfter Mark eingeladen.

von Von Rüdiger Eggert

, 23.06.2008
Waldjugendspiele an acht Stationen

Der Fuchs und die Kinder: Bei den Waldjugendspielen gab es keine Berührungsängste.

„Wie heißt dieses Tier?“ „Ratte, nein Bisamratte“, viele der Viertklässler kannten die Antwort auf die Frage. Die Schüler versuchten mit Geschick und Wissen zu glänzen. Aber auch einen sportlichen Charakter hatte die Veranstaltung: Wer schnell durch die Hindernisstrecke kam oder gut über einen Baumstamm balancierte, sammelte Punkte für seine Mannschaft. An acht Stationen, die im Wald verteilt waren, mussten die „Waldsportler“ zeigen, was sie drauf haben. Es galt, kniffelige Fragen aus der Tier- und Pflanzenwelt zu beantworten. Bäume und Pflanzen zu bestimmen, war für den Schermbecker Nachwuchs kein großes Problem.

Mit gespitzten Ohren durch den Wald

Mit offenen Augen und gespitzten Ohren gingen die Kinder durch den Wald. Schweigepfad nennt sich diese neue Station. Einzeln durchschritten die Kinder dabei ein Farnfeld. Genau hinhören und auf Kleinigkeiten am Wegrand zu achten, war ihre Aufgabe. Äste knackten unter den Schuhen, Wind rauschte in den Blättern der Bäume, Vogelgezwitscher, alle vernommenen Geräusche durften aufgezählt werden. Dass Bürostühle und Milchtüten, denen sie auf ihrem Weg begegneten, nicht in den Wald gehören, war allen Schulkindern klar. Wo der Müll richtig entsorgt wird, wussten die Grundschüler auch.

Ohne mahnenden Zeigefinger

Die Kinder lernen bei den Waldjugendspielen den Wald richtig kennen, ohne dass ständig der mahnende Zeigfinger erhoben wird. Jede Schulklasse wurde von einem fachkundigen „Patenförster“ begleitet. Der hatte natürlich auf alle Fragen eine Antwort. Welche Klasse wurde Sieger bei dieser Veranstaltung? Alle. Sie erhielten zur Belohnung Nistkästen und Infomaterial über den Wald.

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