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320.000-Euro-Klage gegen Ex-BVB-Chef Niebaum

DORTMUND Der ehemalige BVB-Chef Dr. Gerd Niebaum wird vor dem Landgericht Dortmund auf Zahlung von 320.000 Euro verklagt. Bei dem Geld handelt es sich um rückständige Mieten für den zwischenzeitlichen Kanzlei-Sitz im Haus "Westfalendamm 199".

von Von Jörn Hartwich

, 06.06.2008
320.000-Euro-Klage gegen Ex-BVB-Chef Niebaum

Nur bis Oktober 2007 hatte Gerd Niebaum noch Miete für das Gebäude am Rheinlanddamm gezahlt.

Niebaum hatte die Zahlungen im Oktober 2007 eingestellt und den eigentlich auf zehn Jahre abgeschlossenen Mietvertrag fristlos gekündigt. Als Begründung führte er an, dass die ebenfalls im Haus vertretene Steuerberatungs-Kanzlei nun selbst Rechtsanwaltsleistungen anbiete. Das hätte der Vermieter jedoch untersagen müssen, da ihm im Vertrag Konkurrentenschutz eingeräumt worden sei.

Die 3. Zivilkammer sah den Fall am Freitag allerdings anders. Die Richter signalisierten Niebaum, der inzwischen wieder aus dem repräsentativen Gebäude an der B1 ausgezogen ist, dass er nicht berechtigt war, den Mietvertrag zu kündigen. Das heißt: Bis 2015 würden insgesamt sogar Mietkosten von rund drei Millionen Euro anfallen - plus Nebenkosten.

Ihr Angebot zur Güte: Um sich aus dem Vertrag herauszukaufen, solle Niebaum dem Vermieter entweder sofort eine Million Euro oder bis 2015 monatlich 15.000 Euro überweisen. Darüber will der Ex-BVB-Chef nun nachdenken.

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