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«6000 Quadratmeter sind zu viel»

CDU-Ratsvertreter Heinz Neumann warnt vor zu viel neuem Einzelhandel

30.05.2007

Im Westen Die CDU im Stadtbezirk Lütgendortmund hat sich mit dem neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzept (Insekt) Lütgendortmund beschäftigt und bangt nun um die Zukunft des Handels. So sind zwei Lebensmittelmärkte in Größe von 1400 qm und 880qm, sowie ein Getränkemarkt mit 1000 qm am ehemaligen Bövinghauser Bahnhof geplant. In das dann frei werdende Rewe-Center soll ein Drogeriemarkt (500 qm), ein Textilmarkt (330) und ein Non-Food-Anbieter mit ca. 170qm Verkaufsfläche angesiedelt werden. «Das sind 4280 qm», rechnet der neue CDU-Stadtbezirksvorsitzende Heinz Neumann vor. Trotzdem entspräche das noch halbwegs dem Nahversorgungskonzept für Dortmund, der demographischen Entwicklung und dem zu ertragenden Verkehrsaufkommen nach dem Umbau der Provinzialstraße. Dennoch ziehe ein solches Projekt Kaufkraft aus der nahen und weiteren Umgebung ab, denn Bövinghausen mit seinen gerade 5500 Einwohnern könne sich als Einzugsgebiet nicht allein rechnen. «Gefahren für die Standorte in Kirchlinde und vor allem für das Oberzentrum Lütgendortmund sind nicht zu verleugnen», sagt Neumann. Und das widerspräche dem Einzelhandelskonzept der Stadt Dortmund. Weil zudem an der Stadtgrenze zu Castrop-Rauxel die Erweiterung eines Lebensmittelmarktes sowie der Bau eines Geschäftes für einen Discounter geplant sei, sieht Neumann die Grenze deutlich überschritten. Es werde nicht berücksichtigt, dass die beiden Projekte in Wirklichkeit nur 200 m Luftlinie voneinander entfernt sind. «Gut 4000 qm für den Handel in Bövinghausen sind reichlich genug, über 6000 qm sind nicht zu verantworten. Ich hoffe, dass das auch die SPD so sieht und dass es in den beteiligten Gremien gelingt, eine Ansiedlung in dieser Größenordnung zu verhindern», so Neumann. vB

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