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Abtransport hat begonnen

18.06.2008

Abtransport hat begonnen

<p>Damit die Archäologen weiterarbeiten können, wird nun der erste Bodenaushub abtransportiert. Foto Emschergenossenschaft</p>

Mengede Seit gut einem Jahr arbeiten die Archäologen auf der Fläche des zukünftigen Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) zwischen Mengede und Castrop-Rauxel. Damit die archäologischen Arbeiten weitergehen können, muss nun ein Teil des bereits archäologisch geprüften Bodens abtransportiert werden.

Dauer von drei Wochen

Runde 7000 Kubikmeter Boden werden seit Anfang der Woche abgefahren, drei Wochen sind dafür eingeplant. Der Abtransport sollte ursprünglich über die Rittershofer Straße, den Birkenweg, die Siegenstraße, die Groppenbrucher Straße und die L 609, Emscher-Allee, erfolgen. Wie Werner Locker, SPD-Fraktionssprecher in der Bezirksvertretung Mengede, beobachtet hat, fahren die LKW nun aber doch nicht über die Rittershofer Straße, die eine Spielstraße ist. "Möglicherweise hat die Emschergenossenschaft damit schon auf unsere Kritik reagiert", so Werner Locker (Foto).

Denn wie berichtet, hatte seine Fraktion in der vergangenen BV-Sitzung eine Anfrage mit zwölf Punkten zum Abtransport der Bodenmassen für die geplanten Hochwasserrückhaltebecken formuliert und gleichzeitig einen Antrag an die Verwaltung gestellt, aufgrund festgestellter Verfahrensfehler bereits erteilte Genehmigungen zurückzunehmen. Dabei wurde seitens der SPD auch die Kritik laut, dass eine Spielstraße für den dreiwöchigen Abtransport vorgesehen war.

"Bürger schützen"

Darüber hinaus bemängelte Locker, dass sich die Emschergenossenschaft für den Abtransport des kompletten Bodenaushubs von Anfang an auf die Achenbachtrasse festgelegt habe. Die Baustraßen werden ab Oktober 2008 gebaut (wir berichteten).

Andere Varianten, die beispielsweise durch keinerlei Wohngebiete führen würden, seien gar nicht erst in Betracht gezogen worden. "Es geht hier nicht darum, die Maßnahme aufzuhalten, denn wir wissen, wie wichtig die Regenrückhaltebecken sind. Doch es geht darum, die Bürger zu schützen und zu entlasten", betonte Werner Locker. Anette Winterstein (SPD) fügte hinzu, dass auch die Schulwegsicherung bislang nicht genügend beachtet worden sei. Dön

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