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"Ausbau nicht auf die lange Bank schieben"

Für Flughafenchef Manfred Kossack ist es eine neue Art der Offenheit. Im Internet (<a class="more" href="http://www.dialog-dortmund-airport.de)">www.dialog-dortmund-airport.de)</a> können sich Interessierte ab sofort über den Flughafen und den geplanten Ausbau informieren.

14.02.2008

Dabei verspricht Kossack keine Zensur. Jeder könne auf den Seiten offen seine Meinung sagen. Fragen zum Ausbau könnten beispielsweise bis zum 15. März per E-Mail gestellt werden. Sie würden dann ab Mitte April, wenn die Gutachten über wirtschaftliche Konsequenzen, Lärm-Belästigung und ökologische Folgen vorlägen, beantwortet.

Kossack warnt davor, den Ausbau der "Startbahn Ruhrgebiet" nicht auf die "lange Bank zu schieben". Sonst wäre der Airport bald wieder Nordrhein-Westfalens größte Kaffeebude, wie einst von Kritikern wegen des geringen Verkehrsaufkommens spöttisch bemerkt. Der Flughafen schwebe nicht im luftleeren Raum, sondern sei mit einem knallharten Luftverkehrsmarkt konfrontiert, machte Kossack deutlich: "Die Airlines brauchen insbesondere die verlängerten Betriebszeiten. Wir können es uns nicht leisten, landesweit die schlechtesten Regelungen zu haben, wenn nach easyJet nicht weitere Gesellschaften Maschinen abziehen sollen."

Der Flughafenchef hofft jedenfalls mit dieser neuen Ehrlichkeit bei den Bürgern zu punkten. Man suche nicht nur das Gespräch mit den Befürworter, sondern auch mit den Gegnern. Dazu gehört auch ein Hinweis auf die Internetseite der Schutzgemeinschaft Fluglärm. ar

Der Widerstand gegen die Ausbaupläne bleibt hart. Jetzt rief ein Zusammenschluss von Dortmunder Künstlern zum Widerstand auf. "Wer uns quält, wird nicht gewählt", lautet die Botschaft des Bündnisses um die Kabarettisten Simone Fleck, Lioba Albus und Fred Ape an SPD und CDU. Mit Unterschriftenaktionen, Ständen und Stadtteilfesten und einer Open-Air-Veranstaltung in Hörde wollen sie weitere Stimmen sammeln.

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