Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bargeld-Affäre: Stadtkasse war große Schwachstelle

DORTMUND Was die rot-grüne Koalitionsrunde am Montag zur Bargeld-Affäre im OB-Amt noch abgenickt hatte, war den Genossen kurz drauf in der Ratsfraktion eine Nummer zu hart. Die Spitzen von Rot-Grün hatten sich für die morgige Ratssitzung auf einen gemeinsamen, weichgespülten Antrag geeinigt: Das Bündnis sah neben den Lücken im Kontrollsystem des OB-Amtes auch Versäumnisse bei der Stadtkasse und beim Rechnungsprüfungsamt und erwartete nach Ende der Ermittlungen umgehend personelle Konsequenzen aus den Vorgängen.

von Von Gaby Kolle

, 12.02.2008
Bargeld-Affäre: Stadtkasse war große Schwachstelle

Weil Bürger nicht zahlen, geht dem Rathaus viel Geld durch die Lappen.

Doch Olaf Radtke, der für die SPD-Fraktion Einsicht in die 37 Aktenordner zum Vorgang nahm, hat aus den Belegen allein "keine belastbaren Aussagen" für einen Antrag gefunden. Also Antrag vom Tisch. Es gebe "kein Fundament, um Verantwortung in irgendeine Richtung festzustellen". Radtke: "Wir warten auf die Ermittlungen des Rechnungsprüfungsamtes." Die sollen bis Ostern vorliegen, fordert die SPD - letzte Gemeinsamkeit mit den Grünen zu diesem Punkt.

Schön, dass Sie sich für diesen Artikel interessieren.
Er ist Teil von HZ+, dem neuen exklusiven Angebot der Halterner Zeitung.

Registrieren Sie sich einfach kostenlos und unverbindlich,
schon können Sie weiterlesen.
Mit Google
Mit Amazon
Oder registrieren Sie sich mit Ihrer E-Mail:

Mit Ihrer Registrierung erklären Sie sich mit unseren AGBs und unserer Datenschutzerklärung einverstanden