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Bauernstreik erreicht heimische Kühlregale

DORTMUND An den ein oder anderen Stellen im Kühlregal tun sich in den Dortmunder Lebensmittelgeschäften erste Lücken auf. Der Milchstreik der Bauern erreicht den heimischen Handel.

von Von Bettina Kiwitt

, 05.06.2008
Bauernstreik erreicht heimische Kühlregale

In den Kühlregalen – wie hier bei Rewe Filips an der Rheinischen Straße – wird es übersichtlicher.

Das bestätigt Rudolf Helgers vom Vorstand der Rewe Dortmund. „Die ersten Tage des Streiks konnten wir unsere Händler noch gut versorgen“, so Helgers, doch seit Mittwoch seien Engpässe zu spüren. Und die sind erheblich. Auf satte 30 Prozent schätzt er die Verknappung bei den Milchprodukten.

Allein 120.000 Liter Milch schickt die Rewe-Tochtergenossenschaft Bubi täglich von Dortmund aus auf die Reise, jetzt ist es erheblich weniger. Von Hamsterkäufen mag Helgers zwar noch nicht reden, aber die Kunden griffen stärker bei der H-Milch zu.

Das bestätigt auch der Handel vor Ort. „Die fettarme Ja-H-Milch fehlt schon“, so Olaf Schulte, Filialleiter bei Rewe Filips an der Rheinischen Straße. Er wirft einen Blick ins Kühlhaus am Nachmittag gegen 15.30 Uhr und stellt fest: „Es ist kaum noch Milch da.“

Auch die ein oder andere Sorte Joghurt oder andere Molkereiprodukte fehlten bereits. „Bei unseren Bestellungen ist die frische Vollmilch schon um 50 Prozent gekürzt worden“, berichtet Olaf Schulte. Sollte es keine Einigung mit den Milchbauern geben, würden die Verbraucher das bei ihrem Wochenendeinkauf sicherlich merken.

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