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Dem Himmel ein Stück näher

Nacht der offenen Kirche

29.05.2007

Kirchderne Still war es in der St. Dionysius-Kirche. Wer sich anstrengte, konnte aus der Ecke in der Nähe des Altars ein paar Stimmen vernehmen. Für die passende Atmosphäre hatte Elke Theilmann gemeinsam mit dem Küsterehepaar Bernd und Edith Basner gesorgt: Kerzen tauchten die Kirche in einen warmen Schein. Und genau so hatte es sich Pfarrer Peter Strube gewünscht: «Wir haben bewusst kein großes Programm veranstaltet, sondern wollten in dieser Nacht der offenen Kirche den Menschen die Möglichkeit bieten, sich zu besinnen.» Eine Handvoll Personen lauschte Ratsvertreter Hermann Diekneite, der seine liebsten Bibelstellen vorlas. Ausgewählt hatte er die Geschichte vom verlorenen Sohn, die Schöpfungsgeschichte und das erste Kapitel des Johannes-Evangeliums («Im Anfang war das Wort»). «Da haben sie sich aber starken Tobak ausgesucht», bemerkte Strube. Die Runde ließ die Worte auf sich wirken, anstatt lange zu diskutieren. Die Besucher machten lediglich ein paar Anmerkungen. Schließlich gesellte sich Father Reginald Rigley zu dem kleinen Kreis. Strube hatte ihn auf seiner Israel-Reise kennen gelernt und eingeladen. Auf Englisch las der Gast ebenfalls einige Bibelstellen vor. - Schließlich handelte es sich um eine ökumenische Veranstaltung. «Das haben wir schon immer so gehandhabt. Natürlich dürfen auch Katholiken zu uns in die Kirche kommen», betonte Strube. Zwischen den einzelnen Lesungen ließ Organist Wolfgang Meier-Barth einige Lieder zur Untermalung der Stimmung erklingen. Und die Besucher waren keinesfalls gezwungen, sich in den Kreis zu begeben. Sie hatten ebenso die Möglichkeit, sich geistliche Lieder vom Rekorder anzuhören oder in die ausliegende Lektüre zu vertiefen. Um 24 Uhr stand dann die Turmbesteigung unter dem Motto «dem Himmel ein Stück näher» an. Und Strube bilanzierte: «Ich glaube, wir sind die einzige Gemeinde, die eine solche Nacht in dieser Kontinuität anbietet - nämlich seit mindestens acht Jahren». Läm

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