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Die bayerische Mongolei

Riesenstimmung beim «Creole»-Bundeswettbewerb im domicil

19.05.2007

Als Dortmund im September 2006 den Weltmusik-Landeswettbewerb im Jazzclub domicil ausgerichtet hat, waren die Bands und das Publikum ergriffen von der tollen Atmosphäre und den begeisterungsfähigen Besuchern. Beides war am Donnerstag, dem ersten Tag des Weltmusik-Bundeswettbewerbs des «Creole»-Festivals im brechend vollen Saal des domicis an der Hansastraße wieder da: Die ersten sieben der 21 besten Bands aus sieben Bundesländern, ausgewählt aus über 500 Bands, die sich für die Regionalausscheidungen beworben hatten, brachten sofort viel Stimmung in den Saal. Noch bis heute ist das domicil wieder ein Weltmusik-Zentrum. Nach Mitternacht gibt die Arbeitsgemeinschaft «creole - Weltmusik in Deutschland» am Samstag die Preisträger, die eine namhaft besetzte Jury auswählt, bekannt, Sonntag spielen sie ab 20 Uhr die «Creole Revue». Der Gruppe «Egschiglen» darf man wünschen, dass sie dann wieder dabei ist. Das Quintett war die originellste Formation des ersten Abends. Brücken von zeitgenössischer Musik aus der mongolischen Provinz zu bayerischer Volksmusik schlugen die fünf Musiker in mongolischen Kostümen und auf traditionellen Instrumenten. Spannend war der schnurrende, knorrige kehlige Gesang in den mongolischen Liedern, witzig das Heimatlied aus dem Altmühltal, das an Zithermusik erinnerte. Ein Mini-Festival der Kontraste waren schon die beiden ersten Festivaltage. Mit leiser, meditativer Musik und einer nordischen Stimme mit viel türkischer Seele begeisterte Sophie Wachendorffs Iki Dünya Trio auf Gitarre, Klarinette und Trommel. Publikumslieblinge waren auch die «Weimarer Quadrophonix», ein a cappella-Frauenquartett, das Klassik, Jazz und Weltmusik virtuos verband. Zwei NRW-Gewinner und Publikumslieblinge aus dem September heizten ebenfalls ordentlich ein: «Ahoar» präsentierte wieder seinen spannenden mesopotamischen Jazz, und «Bordeland» zauberte ukrainische Hexengesänge auf die Bühne. Die dritte NRW-Band, «Tapesh 2012»; tritt heute (19.5.) gegen 23.30 Uhr auf. JG Karten: KulturInfoShop oder an der Abendkasse.

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