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Ein Mosaikstein für die Musikstadt

01.10.2007

Dortmund macht einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Musikstadt. Jüngster Mosaikstein: Am 10. November erhalten zum ersten Mal drei junge Sänger den Dr.-Gerhard-Kramer-Förderpreis.

Am 10. November zeichnet der Dortmunder Musikverein im Konzerthaus zwei Sopranistinnen und einen Bariton aus, die sich anschließend beim Preisträger-Konzert mit Liedern der deutschen und englischen Romantik vorstellen. Meike Albers aus Dortmund studiert ebenso wie Eva-Maria Falk an der Essener Folkwang Hochschule, Bariton Andreas Wolf an der Musikhochschule Detmold. Alle drei stehen kurz vor ihrem Examen, wurden von ihren Professoren empfohlen und haben bei einem Vorsingen die Jury überzeugt: Chorleiter Granville Walker, ehemaliger Chorleiter Heinz Panzer, Prof. Willi Gundlach und Kapellmeister Michael Höhnes.

Die Idee, junge Musiker aus den Musikhochschulen des Landes mit einem Förderpreis zu unterstützen, wurde im vergangenen Jahr geboren, als der Dortmunder Musikverein seinen 160. Geburtstag feierte. "Wir wollen für die und mit der Region die Stärken der Vokalmusik zeigen. Das ist auch Teil unseres Profils für die Kulturhauptstadt", sagt Kulturdezernent Jörg Stüdemann. Dennoch soll der Preis nicht nur an junge Sängerinnen und Sänger gehen, sondern soll in wechselnden Instrumentensparten vergeben werden. Im kommenden Jahr hoffen Stadt und Musikverein auf Sponsoren-Unterstützung, um das Preisgeld von bislang 500 Euro zu erhöhen.

Noch wertvoller als das Geld dürfte für die drei Nachwuchs-Solisten wohl die Gelegenheit sein, ihr solistisches Können gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor und Orgel-Begleitung im Konzerthaus zu präsentieren. Die musikalische Leitung hat Granville Walker.

Der Gerhard-Kramer-Förderpreis erinnert an den 2002 verstorbenen Arzt, der 30 Jahre lang Vorsitzender des Philharmonischen Chores war. Jemand, der sich wie Kramer ehrenamtlich für das Musikleben der Stadt engagiert, soll am 10. November ebenfalls geehrt werden. Wer, das wird noch nicht verraten. "Musikverrückte gibt es in Dortmund ja genug", sagt Stüdemann.

10.11., 20 Uhr, Brückstr. 21, Karten auf allen Plätzen 22

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