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Ein Netzwerk spinnen

Aufsuchende Jugendarbeit feiert erste Erfolge in Derne

31.05.2007

Zu diesem Thema hatte Michael Lüning, Ortsvereinsvorsitzender der SPD Derne, den Leiter der Jugendfreizeitstätte Wilhelm Hofstiepel und die Dipl. Sozialpädagogin Sandra Hadat, Mitarbeiterin der aufsuchenden Jugendarbeit, zu einer allgemeinen Diskussionsrunde in das Vereinsheim des SuS Derne eingeladen. Das Projekt dieser aufsuchenden Jugendarbeit läuft bereits seit März und ist bislang bis Dezember bewilligt und mit 15 000 Euro finanziert worden. Gemeinsam mit der AWO hat man das wichtige Unterfangen in Angriff genommen. Doch auf Dauer kann die Bezirksvertretung dieses Projekt nicht tragen und sucht nach weiteren Möglichkeiten. Die Aufgaben bestehen unter anderem darin, dass die Sozialarbeiter und Pädagogen auf der Straße mit Jugendlichen sprechen. «Man darf nie vergessen, dass wir Gast in dieser Szene sind. Somit sollten wir uns auch so benehmen, wenn wir auf die Jungen und Mädchen zugehen», berichtete Sandra Hadat. Ein besonderer Brennpunkt sei in letzter Zeit der Schulhof der Dietrich-Bonhoeffer-Grundschule geworden, der immer wieder von Vandalismus betroffen gewesen sei. «Vor allem das Spielgerät in der Mitte des Schulhofs wird seit geraumer Zeit immer wieder zerstört bzw. beschmiert», so Lüning. Das sei letztlich auch der Anlass gewesen, 30 000 Euro aufzubringen, um einen Zaun hinter das Schulgebäude zu setzen. «Die Jugendlichen müssen ihre Energie einfach anders nutzen. Wir müssen ganz einfach Vereine und Institutionen dazu bringen, uns zu helfen und gemeinsam eine Art Netzwerk spinnen», so Lüning weiter. Deshalb sollen die Teenager auch langsam an die Angebote der Freizeitstätte herangeführt werden. «Vor allem das Klettern scheint sie zu begeistern. Aber wir haben auch schon gemeinsame Kanu-Fahrten durchgeführt», sagte Wilhelm Hofstiepel. Obwohl erst seit etwa acht Wochen aktiv tätig, sprechen die Verantwortlichen von einer positiven Bilanz. «Wir haben jetzt Kontakt zu drei Cliquen mit etwa 40 Jungen und Mädchen, die sich auch mit uns unterhalten. Eine Gruppe der Kinder haben wir jetzt schon so weit, dass sie sich einen Tag in der Woche in der Jugendfreizeitstätte aufhält und dort die Angebote nutzt», freut sich Sandra Hadat. läm

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