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Erster Todesfall am Klinikum

Salmonellen: 77-Jähriger wird obduziert

31.05.2007

Im Klinikum Dortmund hat es einen ersten Todesfall gegeben. Ob dieser in direktem Zusammenhang mit der Salmonellen-Infektion des 77-jährigen Patienten steht, muss die Obduktion ergeben. Der Leichnam ist von der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt worden. Der krebskranke Mann starb bereits am Dienstag, jedoch hatte die Klinikleitung hierüber bisher keine Auskunft erteilt. Bei dem 77 Jahre alten Patienten war eine Blutkultur angelegt worden, auch auf Koli-Bakterien. Ob die Salmonellen-Infektion bei dem schwerstkranken Patienten zu einem schnelleren Tod führte, muss jetzt der Gerichtsmediziner beurteilen. Oberbürgermeister Dr. Gerhard Langemeyer war es, der in seiner Eigenschaft als Aufsichtsratsvorsitzender gestern im nicht öffentlichen Teil die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses informierte. Das Klinikum wird Freitagabend seine alte Küche komplett schließen und für eine Übergangsphase eine Fremdfirma mit der Essenslieferung beauftragen. Das jüngst errichtete Logistikzentrum mit der neuen Zentralküche war bereits am 15. Januar unter großem Pomp eingeweiht, die Küche als «technische Innovation» gefeiert worden. Sie ging aber bis heute nicht in Betrieb. Immer wieder waren technische Probleme aufgetaucht. Jetzt sollen die Restarbeiten in der «modernsten Klinikküche Deutschlands», wie es bei der Einweihung u. a. hieß, forciert werden. Die Liste der Verdachtsfälle auf Salmonellen-Infektionen verändert sich unterdessen rasant. Die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Annette Düsterhaus, sprach gestern von 90, darunter aber auch Fälle, bei denen andere Erreger gefunden wurden. Die Zahl der bestätigten Erkrankungen erhöhte sich auf 28. bö Siehe auch Mantelteil

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