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«Gehender Bus» weist Weg

Info-Veranstaltung im Rathaus / Beitrag gegen Übergewicht bei Grundschulkindern

22.05.2007

Ändern will das der «Runde Tisch zur Prävention von Kinderunfällen» des Kinderschutzbundes in Kooperation mit Schulamt, Polizei, AOK, Gemeindeunfall-Versicherung und Polizei mit einer sprichwörtlich Weg weisenden Aktion: dem «Gehenden Bus» («Walking Bus»). Bei dem aus England übernommen (und deshalb namensgebenden) Modell laufen die Kinder in Begleitung von zwei Erwachsenen in einer größeren Gruppe wie in einem Bus aufgereiht zu ihrer Schule. An festgelegten Haltepunkten können Kinder dazustoßen - bis die Schule erreicht ist. An mehreren Schulen - auch in Dortmund - wird der «Gehende Bus» schon praktiziert. Und das mit großem Erfolg, wie ein leider nur kleiner Kreis von interessierten Schul-Vertreterinnen gestern bei einer Informationsveranstaltung im Rathaus erfuhren. In einem Film schilderten Dortmunder Grundschul-Kinder ihre Erfahrungen und nannten zahlreiche Gründe, in den «gehenden Bus» einzusteigen - von der Schonung der Umwelt bis zur Möglichkeit, sich auf dem Weg mit Freunden zu unterhalten. «Die Kinder finden den Walking Bus toll und sehen es inzwischen eher als uncool an, von der Mama im Auto zur Schule gebracht zu werden, stellte Dr. Michael Tiemann von der AOK-Westfalen Lippe fest. Er stellte mit Hinweis auf ein Projekt im Kreis Paderborn bei der Veranstaltung im Rathaus auch noch einen weiteren Aspekt heraus, der neben der Schulung der Kinder im Umgang mit dem Straßenverkehr, für die Aktion spricht: die Bekämpfung von Übergewicht. Nach aktuellen Untersuchungen sind 15 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig, 6,3 Prozent sogar fettleibig, berichtete Tiemann. Vor diesem Hintergrund wird die «Walking Bus»-Aktion auch als wichtiger Beitrag zur Beförderung und Vorbeugung gegen Übergewicht von Grundschul-Kindern gesehen. www.walkingbus.de

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