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Grüne fordern Wiederaufbau eines Straßenstrichs

Sicherheit für Prostituierte

Anderthalb Jahre nach dem Aus für Prostitution auf der Ravensberger Straße fordert der Kreisverband der Grünen den Wiederaufbau eines Straßenstrichs. "Über einen geeigneten und kontrollierten Straßenstrich muss nachgedacht werden", so Ratskandidat Ulrich Langhorst. Auch die Sozialpolitik müsse besser werden.

DORTMUND

02.08.2012
Grüne fordern Wiederaufbau eines Straßenstrichs

<p>Die Grünen fordern den Wiederaufbau eines Straßenstrichs, um Prostitution aus der Nordstadt zu ziehen. <p></p> Bandermann</p>

Der Grünen-Politiker stellte fest, dass Prostitution und Drogenhandel nicht verschwunden seien. Die Probleme seien lediglich verlagert worden. Langhorst: "Es bestätigt sich immer mehr, dass sich die Situation in der Nordstadt nicht grundlegend verbessert hat, sondern dass es nur oberflächlich so aussieht. Die vor allem von SPD und CDU vielfach beschworene neue Ruhe und Sicherheit war und ist trügerisch."Standort nicht in der Nordstadt Die Forderung nach einem neuen Straßenstrich, der für die Frauen auch mehr Sicherheit bieten würde, gründet auf Gespräche der Grünen mit Beratungsorganisationen. Dort werde die Notwendigkeit gesehen, über einen geeigneten Standort nachzudenken. Langhorst betont: "Nicht in der Nordstadt, sondern weit weg von Wohnbebauung." Aktuell habe die Prostitution wieder "einen festen Platz". Für Zuwanderer aus Osteuropa, die oft aus Unkenntnis gegen Gesetze verstoßen würden, müsse eine Beratungsstelle mit Sprachkompetenz errichtet werden.

 

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