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«Grundschule soll dreizügig werden»

Olpketalstraße

24.05.2007

Lücklemberg Mit neuen Wohngebieten baut die Bezirksvertretung auch auf einen langfristig dreizügigen Ausbau der Olpketal-Grundschule in Lücklemberg. Die Anmeldezahlen und Gruppenstärken im benachbarten Kindergarten der Arbeiterwohlfahrt seien Indiz dafür, dass die Olpketal-Grundschule - anders als von der Stadt empfohlen - in Zukunft mit drei und nicht mit zwei Klassen geführt werden müsse. So begründete Michael C. Meurer am Dienstag in der Bezirksvertretung eine Empfehlung an die Stadt - und löst damit eine Kontroverse aus. Denn CDU-Bezirksvertreter Hans Semmler erinnerte daran, dass der Ausbau der Olpketal-Grundschule vor über fünf Jahren hätte beschlossen und längst umgesetzt werden können, wenn die SPD damals nicht dagegen gewesen wäre. SPD-Fraktionssprecher Gerd Alda wies die Kritik zurück: Elternvertreter und Lehrerkollegium hätten sich damals für eine Zweizügigkeit ausgesprochen. Ein Votum, dass die Politik damals nicht einfach ignorieren konnte und Semmler nicht verschweigen dürfe. Zudem, so die SPD, sei vor über fünf Jahren die offene Ganztagsschule noch kein Thema gewesen. ban Die Stadt soll der Bezirksvertretung in diesem Jahr konkrete Anmeldeprognosen vorlegen.

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