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Grundschulen im Konkurrenzkampf

Schulamt legt maximale Klassen-Zahl fest

19.05.2007

Neue Hausaufgaben für die Schulverwaltung: Weil vom Schuljahr 2008/2009 die Schulbezirks-Grenzen auch für die Grundschulen wegfallen, und die Eltern für ihre Kinder frei wählen können (RN berichteten), hat die Schulverwaltung die maximale Zahl der Eingangsklassen festgeschrieben, um Probleme zu vermeiden. Für jede einzelne der 93 Grundschulen ist nun festgelegt, wie viel Klassen im neuen Jahrgang gebildet werden dürfen. Die Schulen erhielten eine entsprechende Nachricht. 73 Grundschulen machten von der Möglichkeit Gebrauch, das Thema in der Schulkonferenz zu behandeln. Das Ergebnis: Die große Mehrheit ist einverstanden, lediglich acht Schulen hatten Einwände. Die Schulverwaltung hat nach eigenen Angaben erneut geprüft, man sei aber «zu keinem anderen Ergebnis gekommen». Zum Schuljahr 2008/2009 gibt es 5491 Lernanfänger. Eingeschult werden alle Kinder, die bis zum 31. Juli sechs Jahre alt sind. Auch wenn jeder prinzipiell freie Wahl hat: Erst einmal sichert das Gesetz jedem Kind den Anspruch zu, in die nächstgelegene Schule aufgenommen zu werden. Die neue Regelung der Landesregierung ist nach wie vor umstritten: Gegner befürchten, ein wahrer Schultourismus entsteht zu den vermeintlich besseren Schulen, und dass Brennpunktschulen dann überhaupt keine Chance mehr haben. blf

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